Das AUDIO-VIDEO-TECHNIK Lexikon

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a/b-Adapter - Ein Gerät, über das Geräte für das analoge Telefonnetz mit dem ISDN-Netz verbunden werden können. Der Adapter sorgt für die Anpassung der Daten an das digitale ISDN-Netz. Am Adapter kann außerdem eingestellt werden, auf welche MSN das angeschlossene Gerät bei einem Anruf reagieren soll. Im EURO-ISDN tastet der a/b-Adapter das analoge Signal 8000 mal pro Sekunde ab. Pro Abtastvorgang erkennt der Adapter 256 verschiedene "Zustände" des analogen Signals. 256 verschiedene Zustände lassen sich durch einen 8-Bit-Wert darstellen. Daraus ergeben sich die 64.000 bps im ISDN.

a/b-Port - Zweidrähtige Anschaltmöglichkeit von Endeinrichtungen: z.B. zur Anschaltung von analogen Endgeräten wis Telefon, Fax, Modem, etc. an das Telefonnetz.

A/B-Repeat - Kontinuierliche Wiederholung entsprechend elektronisch markierter Anfangs- und Endpunkte einer DVD.

A/B roll editing - AB-Roll-Schnitt: Videoschnitt mit Überblendung von der Zuspielmaschine A zur Maschine B; eine MAZ mit AB-Roll-Schnitt-Funktion spart eine Zuspielmaschine ein.

a/b-Schnittstelle - 2-Draht-Anschaltemöglichkeit von analogen Endgeräten wie Telefon, Faxgerät, Anrufbeantworter oder Modem an das Telefonnetz oder Telefonanlagen. Schnittstelle für den Anschluß von analogen Telekommunikationseinrichtungen.

a/b-Schnittstelle - Schnittstelle an ISDN-Geräten, an die man analoge Telefone, Faxgeräte oder Modems anschließen kann (siehe a/b-Terminaladapter).

a/b-Terminaladapter - Dient zum Anschließen analoger Telefone, Faxgeräte oder Modems an das ISDN-Netz (siehe a/b-Schittstelle).

A/D - Abkürzung für Analog-Digital.

A/D conversion - englisch für Analog-Digital-Wandlung.

A/D-Wandler - Wandelt Analogsignale in digitale um. Dazu werden die elektrischen Schwingungen in kurzen Zeitabständen „abgetastet“, dann wird jeder Abtastwert in eine binäre Zahl umgewandelt. Im Allgemeinen wird das duale Zahlensystem mit nur zwei Zuständen, 1 und 0, bei der Digitalisierung angewandt. Je mehr Zahlenstellen das System verarbeiten kann, desto größer die Genauigkeit. Die CD kann 16-stellige Dualzahlen speichen.

A/D-Wandlung - Analoge Signal müssen digitalisiert werden, um sie mit einem Computer bearbeiten zu können. Bei der A/D (Analog/Digital-Wandlung) werden die von den einzelnen Pixel des CCD-Sensors einer Kamera erzeugten Spannungssignale in digitale Werte umgesetzt. Während die Spannungssignale prinzipiell beliebig differenzierbar sind (beispielsweise 0,1 Volt, 0,11 Volt, 0,111 Volt) und somit theoretisch unendlich viele Abstufungen des Motivs wiedergeben können, ist die Palette der digitalen Werte klar begrenzt. Die Anzahl der Abstufungen, die für die Umsetzung einer bestimmten Spannungsbandbreite zur Verfügung stehen, bestimmen die Farbtiefe oder die Abtastfrequenz.

A/H - Abkürzung für Abtast-Halte (-Schaltung)

A/V - Audio/Video (oder "audiovisuell") Die Abkürzung wird häufig bei externen Anschlüssen von Heimgeräten verwendet.

AAE - Abkürzung für Automatic Assemble Editing; siehe Assemble Schnitt

AAF - Abkürzung für Advanced Authoring File, Metadaten File mit Informationen über Rechte und Autor.

AAL - Abkürzung für ATM Adaptation Layer, wörtlich: ATM-Anpassungs-Schicht. Der Layer setzt digitale Ton-, Bild-, Video- und Datensignale in das ATM-Zellenformat um und umgekehrt. Man unterscheidet fünf AALs: AAL1 unterstützt verbindungs-orientierte (connection-oriented) Dienste mit konstanter Bitrate (CBR) und speziellen Timing- und Verzögerungs-Anforderungen. AAL2 unterstützt verbindungs-orientierte Dienste mit variabler Bitrate (VBR), z.B. bestimmte Video-Übertragungsstandards. AAL3/4 unterstützt sowohl verbingslose, als auch verbindungsorientierte Dienste mit variabler Bitrate. AAL5 unterstützt verbindungs-orientierte Dienste mit variabler Bitrate. Dieser Layer wird auch als "Simple and Efficient Adaptation Layer" (SEAL) bezeichnet (etwa: Einfacher und effizienter Adaptations-Layer).

Abbildungsebene - Ebene in einer Kamera, in der ein Bild scharf abgebildet wird; ist das abgebildete Objekt unendlich weit entfernt, so ist der Abstand der Abbildungsebene vom Hauptpunkt des opt. Systems gleich der Brennweite

Abbildungsfehler - Fehler im abgebildeten Objekt auf der Abbildungsebene, hervorgerufen durch mangelhaftes Glas der Linsen; siehe Aberration; Astigmatismus

Abbildungsgröße - Objektive unterschiedlicher Brennweite erzeugen in der Kamera unterschiedliche Abbildungsgrößen der aufgenommenen Objekte

Abbildungsmaßstab - Bezeichnet das Größenverhältnis zwischen dem Abbild und dem Objekt. Die Berechnung erfolgt gemäß der nachfolgenden Formel: Abbildungsmaßstab = Bildweite/Gegenstandsweite

abbl. - Abkürzung für abblenden

Abblende - Abblende beim Ton durch Absenken des Tonsignals bis Null

Abblende - Abdunkeln einer Szene bis Schwarz; beim Fernsehen durch Absenken des Bildsignalpegels bis Null

Abblende - Abdunkeln einer Szene bis Schwarz; beim Film durch Schließen einer Blende

ABC - Abkürzung für American Broadcast Corporation, amerikanische Fernsehanstalt.

ABC - Abkürzung für Australian Broadcast Corporation, australische Fernsehanstalt.

ABC - Abkürzung für Automatic Beam Control, zu deutsch Automatische Strahlregelung, mit der in Monitoren der Ablenkstrahl den Erfordernissen entsprechend automatisch ausgesteuert wird.

Abdecken - Begrenzung der Beleuchtung einer Bühnenfläche

Abdecken - Unsichtbarmachen störender Gegenstände im Bildfeld einer Filmaufnahme.

Abdeckfahnen - Beleuchtung, zur Begrenzung der Beleuchtung dienen Metallfahnen am Beleuchtungskörper

Abdeckfahnen - Bühne, zum Kaschieren unerwünschter Gegenstände im Bildfeld werden Stoffbahnen verwendet

Aberration - Abbildungsfehler bei einfachen Objektiven; chromatische Aberration: mangelhaftes Glas der Objektive erzeugt unterschiedliche Brennweiten für unterschiedliche Farben, z.B. für Rot, Grün oder Blau; dadurch ergeben sich Unschärfen; durch eine Kombination von Linsen aus unterschiedlichen Glassorten kann das weitgehend vermieden werden. Sphärische Aberration: die Randzonen und Mittelzonen der Objektive haben unterschiedliche Brennweiten; dadurch ergeben sich Unschärfen bei der Abbildung; kann durch Abblenden der Randzonen vermieden werden.

Abgehender Ton - Ausgangston bzw. Ausgangsbild eines Fernseh-Studios oder Übertragungswagens; kann z.B. über Leitungen zur Aufzeichnungsanlage oder zum Sender geleitet werden

Abgehendes Bild - Ausgangston bzw. Ausgangsbild eines Fernseh-Studios oder Übertragungswagens; kann z.B. über Leitungen zur Aufzeichnungsanlage oder zum Sender geleitet werden

abgez. BN - Abkürzung für abgezogenes Bildnegativ

abgez. UO - Abkürzung für abgezogenes Umkehr-Original

Abhörlautsprecher - hochwertige Lautsprecheranlage zum Beurteilen und zum Kontrollieren der Tonaufnahmen im Regieraum

Abklammern - Markieren eines Film- oder Tonteiles zur Schnittvorbereitung

ABKW - Abkürzung für audio breakaway. Funktion an Kreuzschienen, bei der dann nur der Audiobereich geschaltet wird. Das Video bleibt auf der letzten Schaltposition stehen.

Ablaufplan - bei Fernseh-, Film- oder Rundfunkproduktionen der Plan über die Reihenfolge der aufzunehmenden einzelnen Szenen

Ablaufplan - bei Sendungen der Plan, der alle Sendevorgänge in zeitlicher Reihenfolge enthält

Abläuten - Hup- oder Läutezeichen bei Tonfilmaufnahmen, die Beginn und Ende der Aufnahme anzeigen und absolute Ruhe fordern

Ablenkeinheit - Ein Draht zu einer Spule gewickelt und eventuell mit einem Ferrit-Kern versehen. Diese kann durch Anlegen von Spannungen einen Elektronenstrahl in seiner Richtung ablenken.

Ablenkung - horizontale und vertikale Ablenkung eines Elektronenstrahls, z.B. in der Bildröhre

Ablesewinkel - Der horizontale und der vertikale Ablesewinkel eines Displays gehören zu den wichtigsten Qualitätsmerkmalen. Marktübliche Displays besitzen einen vertikalen Ablesewinkel von insgesamt 140 Grad und können dadurch auch von der Seite noch ausreichend gut abgelesen werden. Neu entwickelte Flachbildschirme erreichen bisweilen sogar Ablesewinkel von 160 Grad.

A-B roll - Eine Methode, bei der Audio/Video Informationen von zwei Videobandmaschinen parallel zugespielt werden. Wird eingesetzt für den Zweck der Synchronisation von sequentiellen Information auf ein drittes Band, normalerweise ein durch Blenden oder Umschnitte zusammengesetztes Master-Band.

ABS - Abkürzung für Absolute Adressierung der Bilder, die dem Time Code gleicht, die aber bei jeder Kassette oder Festplatte mit Null beginnt und nicht manuell eingestellt werden kann.

Abschaltautomatik - Nach Sendeschluß schaltet sich der Fernsehempfänger automatisch aus. ( Sleep-Timer)

Abschaltung, spannungs- und temperaturabhängige (VTCO) - Methode zum Schalten des Ladestroms einer Batterie von Schnellstladung auf Spitzenladung durch eine Steuerschaltung im Ladegerät, die entweder durch die Batteriespannung oder durch die Batterietemperatur aktiviert wird.

Abschattung - durch Gebäude oder durch natürliche Hindernisse hervorgerufene Schwächung der elektromagnetischen Wellen eines Senders

Abschirmung - um empfindliche elektrische Leitungen oder Geräteteile gegen Störungen durch magnetische oder elektrische Felder zu schützen, werden sie durch Metallbleche, Folien oder Metallgewebe abgeschirmt

Abschlammen - Chemischer Prozess, der sich beim Entlade- und Ladebetrieb einer Batterie auf den positiven Platten vollzieht und zu irreversiblem Verlust von positiver Masse führt.

Abschreibung - Begriff aus dem eCommerce. Herabsetzzung des Buchwertes von Gegenständen des Anlagevermögens. Sie kann sich entweder in Promille aus der Versicherungssumme/Beitragssumme errechnen oder aber in Pozent aus dem Beitrag.

Absenzfilter - Gerät zum Absenken bestimmter Frequenzbereiche bei der Tonaufnahme

Abshooten - Abspeichern einer Kameraeinstellung im Rechner

ABSOC - Abkürzung für Advanced Broadcasting Systems of Canada

Abspann - Titel am Ende einer Sendung

Abspieleinrichtung - Gerät oder Geräteanlage zur Wiedergabe von Bild- oder Tonträgern; z.B. Filmgeber, MAZ, Tonbandgerät, Plattenspieler usw.

AB-Stereophonie - stereophone Tonaufnahmen mit zwei im Ohrabstand aufgestellten Mikrofonen

Abstimmdiode - Kapazitätsdiode, deren Kapazität von einer angelegten Spannung abhängig ist; kann durch Veränderung der Spannung variiert werden; Verwendung zur Abstimmung in hochfrequenten Empfänger-Schwingkreisen

Abstrahlverhalten - Die Art und Weise wie breit- oder engwinkelig eine Lautsprecherbox Schall abstrahlt. Dabei ist es letztlich kein Qualitätskriterium, ob eng oder breit. Die Gleichmäßigkeit des Abstrahlwinkels bei allen Frequenzen ist entscheidend, damit reflektierter Schall die gleiche Klangfarbe besitzt wie der Direktschall vom Lautsprecher.

Abtaster - Gerät oder Geräteteil zum Abtasten von Bildträgern und Umwandlung der Informationen in elektrische Spannungen, z.B. beim Filmgeber, Diaabtaster usw.

Abtastfrequenz - (Sampling Frequenz) - Gibt an, wie oft der Analog Digital-Wandler vom analogen Signal pro Sekunde einen Wert erfasst.

Abtastrate - Beim Digitalisieren analoger Signale werden in kurzen Zeitabständen Proben entnommen. Die Abtastrate, auch Samplingfrequenz, gibt die Anzahl der Proben pro Sekunde an. Soll ein Gerät bis 20 Kilohertz übertragen, muß die Abtastrate mindestens doppelt so groß, also 40 kHz sein. CD-Player arbeiten mit 44,1 Kilohertz Takt, bei DAT ist 48 kHz Standard, bei DSR 32 kHz. Mini-Disc-Recorder nehmen grundaätzlich mit 44,1 kHz auf, können andere Abtastraten aber meist mit Hilfe eines Samplerate-Konvertres umwandeln.

Abtastung - 4:2:2 Abtastung: Die beiden Farbsignale (Chrominanz) werden in jeder Zeile nur halb so häufig abgetastet wie das Schwarzweißsignal (Luminanz) 4:2:0 Abtastung: Die beiden Farbsignale (Chrominanz) werden in jeder zweiten Zeile gar nicht abgetastet ("0"). In den anderen Zeilen geschieht das Abtasten nur halb so häufig ("2") wie das des Schwarzweißsignals ("4").

Abtastung - zeilenweises Abtasten einer beliebigen planen Vorlage, um die optischen Eindrücke in elektrische Signale umzuwandeln.

Abtastverhältnis - Zur Darstellung von Videobildern müssen für jeden einzelnen Bildpunkt Helligkeits- und Farbinformationen vorliegen. In der Videotechnik werden diese Informationen in Form eines Helligkeitssignals (Y) und zweier Farbdifferenzsignale (R-Y, B-Y) verarbeitet. Aus diesen analogen Signalen werden digitalen Daten durch Abtastung gewonnen. Dabei wird die Helligkeitsinformation in der Regel genauer erfaßt als die Farbinformation: 13,5 Mio Abtastpunkten für die Helligkeit stehen je 6,75 Abtastungen für die beiden Farbewerte gegenüber. Man spricht auch von einer Abtastfrequenz (13,5 MHz bzw. 6,75 MHz). Der Einfachheit halber wird bei der Angabe des digitalen Videoformates lediglich das Verhältnis der Abtastfrequenzen angegeben, wobei die 4 für 13,5 MHz steht. Die höchste Auflösung erzielt man mit dem 4:2:2-Format. Es bietet vor allem in der Postproduktion beim Einsatz von Layern und Chromakeys die beste Qualität, benötigt aber mehr Daten zur Speicherung.

Abtastzeile - Eine horizontal über den Bildschirm verlaufende Zeile, die der von der Elektronenkanone emittierte Elektronenstrahl abtastet.

Abtretung - Begriff aus dem eCommerce. Vertraglich geregelte Übertragung einer Forderung (oder eines Rechts) von einem Gläubiger auf einen anderen Gläubiger. Die Abtretung ist zum Beispiel eine Übertragung der Rechte und Ansprüche aus der Versicherung vom VN auf einen Dritten (z.B. einer Bank zur Absicherung eines Kredites). Die Rechte können ganz oder teilweise (z.B. ohne Einschluß der Überschußbeteiligung) übertragen werden. Eine Zustimmung des VU ist nicht erforderlich. Die Abtretung kann gegenüber dem VU natürlich erst wirksam werden, wenn sie ihm auch zugegangen ist. Die Wirkungen einer Abtretung sind beträchtlich. Sie umfassen in aller Regel das Recht auf Kündigung und die Auszahlung der Versicherungsleistung an den Dritten (auch Zessionar genannt). Die Abtretung der Versicherungsforderung ist durch allgemeine Vorschriften und Bestimmungen des Versicherungsrechts (z.B. § 15 VVG und in den AVB enthaltene Anzeigepflichten) beschränkt.

AB-Verfahren - Anpassung unterschiedlicher technischer Systeme aneinander

AB-Verfahren - Laufzeitstereophonie

ABVr - AB-Verstärker in BK-Anlagen

Abziehen - Schnitt des Original-Bildnegatives oder des Umkehr-Originals; kann auch Einfügen von Titeln, Tricks und Blenden beinhalten

AC3 - (Dolby Digital). Das digitale Mehrkanaltonsystem "Dolby Digital" der Dolby-Laboratories stellt bis zu sechs getrennte Tonkanäle zur Verfügung. Davon geben fünf das gesamte hörbare Tonfrequenzspektrum wieder, ein zusätzlicher Kanal für den Subwoofer (LFE, Low Frequency Effect) für besondere Effekte wie z. B. Explosionen. Man spricht deshalb auch von 5.1 Ton. Wird in Kinos verwendet und entwickelt sich auch zum Standard-Tonformat der DVD. Die fünf Hauptkanäle sind völlig separat und mit vollem Klangniveau auf der DVD gespeichert. Anders als bei Dolby Surround bietet der Sourround-Kanal ein Stereosignal. Dadurch können Klänge beispielsweise von vorne rechts diagonal nach hinten links "wandern". Um den riesigen anfallenden Audio-Datenstrom zu verkleinern, muss eine Datenreduktion durchgeführt werden. Die Datenrate ist auf 384 Kilobit pro Sekunde - für alle Kanäle zusammen - begrenzt. Zur Wiedergabe von AC-3 DVD's muß ein entsprechender Decoder entweder im DVD-Player oder im Verstärker/Receiver eingebaut sein oder ein externer Decoderbaustein zwischen geschaltet werden.

AC-3 - Ursprüngliche Bezeichnung von Dolby Digital

AC - Abkürzung für Alternating Current; englisch für Wechselstrom

ACATS - Abkürzung für Advisory Committee on Advanced Television Services. Beratungskomitee für fortgeschrittene Fernsehdienste (auf privatwirtschaftlicher Basis) in den USA, beschäftigt sich vor allem mit der Einführung von HDTV.

ACC - Abkürzung für Automatic Colour Correction. Automatische Farbkorrektur, z.B. in Filmabtastern.

ACC - Abkürzung für Automatic Contur Control. Ein Bildverbesserungssystem von Grundig für die Video-Wiedergabe. ACC soll Schärfe und Rauschen von Video-Geräten optimieren; vergleichbar mit dem Studio Picture Control (SPC) von Philips.

access setup time - Zugangs-Einrichtzeit (oder -Vorbereitungszeit). Darunter versteht man die Zeit, die ab Beginn des Übertragungsprozesses zum Einrichten eines Übertragungspfades zwischen einem Ausgangs- und einem Zielpunkt erforderlich ist.

AC-Coefficient - Wechselstromkoeffizient - Der Koeffizient der diskreten Kosinustransformation, für den die Frequenz in einer oder beiden Dimensionen ungleich Null ist.

<"account">Account - Bezeichnung für die Regelung der Zugangsberechtigung zu einem Netzwerk. Ein Account enthält dabei in der Regel den Benutzernamen und das Paßwort. Beides muß vor Benutzung des Systems eingegeben werden. Zugangsberechtigung zu einem Online-Dienst, einer Mailbox- oder einer Webseite, eingerichtet von einem Provider. Mit Ihrem Benutzernamen und einem Paßwort, der von dem Provider vergeben wird, können Sie Ihren „Internet-Account“ nutzen.

ACD - Automatic Call Distribution Anlagen übernehmen die automatische Anrufverteilung im Call Center.

Achromatisch - so heißen Linsensysteme mit bestimmten korrigierten Farbfehlern; z.B. wenn die Abweichung für zwei Farben behoben ist

Achse - Begriff aus der Optik. Die optische Achse eines Linsensystems führt gerade durch die Mitte aller Linsen.

Achse - eine dramaturgische Achse bei Film- oder Fernsehaufnahmen die gedachte Linie zwischen zwei Akteuren, die von der Kamera, auch bei Einzel- und Großaufnahmen, nicht übersprungen werden soll; d.h., was links im Bild ist, muß für die ganze Szene links bleiben

Achsensprung - überspringen der Kamera über die dramaturgische Achse; sollte vermieden werden

AC-Kopplung - englisch für Wechselspannungskopplung, vom englischen AC = Alternating Current, Wechselstrom). In der Regel werden aufeinanderfolgende signalverarbeitende Stufen AC-gekoppelt, also mit einem zwischengeschalteten Kondensator. Dieser dient dazu, unbeabsichigt auftretende Gleichspannungsanteile, den Offset, auszufiltern. Um die klangbeeinflussenden Kondensatoren einzusparen, geht der Trend zur DC-Koppelung. Hier versucht man, die Offset-Spannungen durch schaltungstechnische Kompensationsmaßnahmen zu minimieren.

ACMS - Abkürzung für Automatischer Senderspeicher. Das Fernsehgerät sucht auf Knopfdruck alle Sender, die es empfangen kann. Diese Sender müssen dann jeweils nur noch abgespeichert werden. Geräte mit einer sogenannten ATS-Ausstattung speichern die empfangenen Programme auch automatisch ab, jedoch ohne eine gewünschte Programmreihenfolge. Diese muß dann nach einem Blick in die Gebrauchsanleitung selbst vorgenommen werden.

ACP - Abkürzung für Auto Channel Programming, Automatischer Sendersuchlauf. Sucht und programmiert selbständig alle empfangswürdigen Sender

Acquire - englischer Begriff für importieren. Es bezeichnet das Öffnen von (Bild-) Dateien und Übergeben dieser Information von einer Digitalkamera (oder Scanner) in eine Anwendungssoftware (z.B. Adobe Photoshop). Im PC Bereich werden dafür Importmodule, meist sogenannte TWAIN Schnittstellen eingesetzt.

acquisition - "Akquisition": im Videobereich etwa: Beschaffung/Aufzeichnung von Sende- (Roh-) Material, z.B. mit Camcorder.

acquisition unit - Im Videobereich etwa: Gerät für ENG (elektronische Berichterstattung, EB), z.B. Camcorder.

Acrobat - Software-Produkt der Firma Adobe, das es ermöglicht, Dokumente unabhängig von der Anwendung, der sie entstammen, zu lesen. So lassen sich Acrobat-Dokumente unter verschiedenen Betriebssystemen ohne weiteres austauschen und bearbeiten. Sie stehen auch dort zur Verfügung, wo die Anwendung nicht vorhanden ist. Die Dateien werden komprimiert und in einem PDF-Format (Portable Document Format) gespeichert.

ACS - Abkürzung für Advanced Change Strategy. Eine selbstlernende Wechselstrategie ermöglicht unhörbare Frequenzwechsel bei RDS-Prrogrammen. Frequenzen mit nicht optimaler Sendequalität werden einfach ignoriert.

ACS - Abkürzung für Automatic Contrast Selection. Automatische Kontrastwahl

active line - englisch für sichtbare Zeile, meint die Zeilen des Fernsehsystems, die auf dem Bildschirm dargestellt werden.

Active Movie - Nachfolgetechnologie von Video für Windows von Microsoft. Optimiert für Spiele, Internet und CD-ROM (siehe auch AVI).

Active X - Technologie von Microsoft, die den Funktionsumfang des Browsers erweitert und die Einbettung beliebiger Objekte (Video, Sound,...) in fremden Dokumenten wie z.B. Web-Seiten erlaubt. Während beim Netscape Navigator / Communicator eine Plug-in-Schnittstelle dafür sorgt, externe Programme wie zum Beispiel Shockwave einzubinden, kann Microsoft Internet Explorer mit Hilfe von ActiveX-Komponenten zum Beispiel auch bewegte Bilder und Töne übertragen.

AD/DA-Wandler - Abkürzung für "Analog/Digital-/Digital/Analog-Wandler" • Gerät, das analoge Signale in digitale umwandelt (AD) und wieder zurück (DA).

Adapter - Anpassungstück als Übergang von einer Norm auf eine andere, z.B. bei Steckverbindern BNC auf Cinch oder XLR auf Klinke.

Adapter - Der Begriff wird vielfältig für Peripheriebausteine verwendet, die den Anschluß eines Gerätes an den Computer ermöglichen oder den Rechner mit anderen Kommunikationssystemen verbinden.

Adapter - Ein Verbindungsstück, das mechanisch zwei unterschiedliche Geräte so verbindet, daß sie elektronisch miteinander kommunizieren können. (z.B. VGA zu MAC Adapter)

Adapter - typische Bezeichnung im englischen Sprachraum für ein externes Netzteil.

Adaption - Anpassung des Auges an unterschiedliche Helligkeiten;

adaptive predictor - englisch für adaptiver anpassbarer Prädiktor: Ein Prädiktor, dessen Schätzungs-Funktion variabel ist und von der Kurzzeit-Spektralverteilung des abgetasteten Signals abhängt. Insbesondere bei der ADPCM wird in einem zeitabhängigen Prozess aus dem quantisierten Differenzsignal ein angenähertes Eingangssignal errechnet.

adaptive quantising - englisch für adaptive anpassbare Quantisierung: Quantisierung, bei der einige Variablen in Abhängigkeit von den augenblicklichen statistischen Kenngrößen des zu quantisierenden Signals variabel sind.

Adaptiver Störungsfilter - Ein intelligenter Filter in der Postproduktion, welcher jeden einzelnen Pixel auf Störungen untersucht und über einen zweiten Filter die entsprechende Störung beseitigt.

Adaptivität - Adaptivität bezeichnet in einer spezifischen multimedialen Lernumgebung die Anpassungsfähigkeit von Unterstützungsangeboten an die Bedürfnisse unterschiedlicher Lerner.

ADC - Abkürzung für Analog to Digital Converter. Analog-Digital-Wandler. Wandelt analoge Signale in digitale Datenströme um.

AdClick - AdClicks beschreiben die Anzahl der erfolgten Weiterleitungen über Links, die der Nutzer durch Anklicken einer Werbung im Internet auslöst.

AdClick Rate - Die AdClick Rate gibt das prozentuale Verhältnis zwischen den AdViews/Page Impressions der jeweiligen HTML-Seite zu den AdClicks des jeweiligen Werbetreibenden auf dieser Seite an. Die Click Rate berechnet sich demnach durch: AdClicks auf den Werbebutton dividiert durch die Summe der AdViews für einen Tag/Woche/Monat dieser Seite multipliziert mit 100.

Additive Farbenmischung - bei ihr entsteht bei der Mischung von roten, grünen und blauen Lichtanteilen bei gleicher Sättigung weißes Licht.

Additive Farbverfahren - Farbprozesse, die auf der Mischung von den drei addtiven Grundfarben Blau, Grün und Rot aufgebaut sind.

additive mix - Additive (Bild-)Mischung: das momentane Bild-Ausgangssignal ergibt sich aus der Summe der je nach Helligkeit "bewerteten" Einzelsignale (d.h. helle Bildanteile werden stärker bewertet als dunkle).

additives Farbsystem - Farbe ist ein visueller Eindruck, den das Gehirn einer bestimmten Wellenlänge zuordnet, die vom Auge erfaßt wurde. Hier leuchten die Farben selbst (es wird farbiges Licht gemischt): die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau ergeben zu gleichen Anteilen gemischt je nach Intensität Weiß (100 %) bis Schwarz (keine Lichtemission), siehe auch subtraktives Farbsystem und RGB.

AddOn - Eine zusätzliche Software / oder Hardware, welche die Funktionalität einer bestehenden Anwendung oder Hardware erweitert.

address translation - Adressen-Übersetzung/-Konvertierung: Der Ausdruck bezeichnet die Konvertierung von externen Adressen in standardisierte Netzwerk-Adressen und umgekehrt. Diese Konvertierung vereinfacht die Zusammenschaltung mehrerer Netzwerke, die jeweils ihre eigenen Adressierungsvorschriften besitzen.

AdGame - Werbespiele im Internet, durch die sich der Nutzer mit einer Marke oder einem Unternehmen spielend beschäftigt und sie dadurch näher kennenlernt. Gewinnchancen oder der Eintrag in eine "Hall of Fame" (Bestenliste) erhöhen den Anreiz, an einem AdGame teilzunehmen.

Ad-hoc-Meldung - Begriff aus dem eCommerce. Pflichtmeldung börsennotierter Unternehmen über kursentscheidende Neuigkeiten.

AdMail - Werbebotschaften, die in Form von Texten oder HTML-Dokumenten per E-Mail an Nutzer verschickt werden. Diese Werbung sollte immer vom Nutzer gewollt bzw. angefordert sein, da sie sonst zu negativen Reaktionen führen kann (sog. Mail-Spamming: unerwünschte Werbe-Mail).

Administrator - Oder auch Systemverwalter (Sysop). Er ist für die Betreuung und Verwaltung des Netzes zuständig und hat uneingeschränkte Zugriffsrechte. Man könnte auch sagen, er ist der Hausmeister für das lokale Netz.

ADO - Abkürzung für Ampex Digital Optics. Digitales Video-Tricksystem von Ampex.

ADPCM - Abkürzung für Adaptive Differential Pulse Code Modulation. Adaptive (anpaßbare, einstellbare) Differenz-Pulscode-Modulation. Kompressionsverfahren, bei dem eine Bitraten-Reduktion mit Hilfe der adaptiven Prädiktion (adaptive predictor) und der adaptiven Quantisierung (adaptive quantising) erreicht wird.

ADPCM Komprimierung - (Adaptive Delta Pulse Code Modulation). Beruht darauf, daß nicht die Mornentanwerte eines Samples gespeichert werden, sondern immer nur die Differenz zum vorangegangenen Wert. Das Verfahren spart 50 bis 75 Prozent an Datenvolumen.

ADR - Abkürzung für Astra Digital Radio - vom Satellitenbetreiber Astra entwickeltes Übertragungsverfahren für digitale Hörfunkprogramme im Paket mit analogem Fernsehen, die seit 1995 via ASTRA-Satelliten ausgestrahlt werden. Basiert auf dem Datenreduktionsverfahren MUSICAM / MPEG-1. Dabei können bis zu zwölf Stereo-Programme huckepack auf dem Bildträger reiten. ADR verwendet Musicam-Datenreduktion mit einer festen Datenrate von 192 Kilobit pro Sekunde (einschließlich Fehlerschutz 256 kBit/s), das ist rund ein Siebtel des CD-Standards. Dennoch ist die Qualität gut, solange im Studio nicht allzu viel Dynamikkompression betrieben wird. Zusätzlich werden 9,6 kBit/s für Radio Data Signale (RDS), Conditional Access (Zugangskontrolle für Pay-Radio) und andere Steuerdaten eingesetzt. Über 70 vorwiegend deutschsprachige ADR-Programme sind derzeit via Astra zu empfangen, darunter fast alle öffentlich-rechtlichen. Bei den Emfangsgeräten setzt sich immer mehr der kombinierte Receiver für Analog-TV und ADR durch. Es gibt aber auch reine ADR-Hörfunkempfänger. Über Kabel oder terrestrisch ist ADR nicht zu empfangen.

<"adresse">Adresse - Wie die Postanschrift dient auch die Adresse im Netz zur Lokalisierung eines Anwenders (E-Mail-Adresse) oder eines Rechners (IP-Adresse).

ADSL - Abkürzung für Asymmetric Digital Subscriber Line (Asymmetrische digitale Anschlußleitung) Zugangstechnologie zur Realisierung breitbandiger Angebote über die normale analoge Telefonanschlußleitung ("Twisted Pair"). ADSL ermöglicht die Übertragung von bis zu 8 Mbit/s zum Kunden (downstream) bis max. ca. 5 km (bis zur Vermittlungsstelle). In der Gegenrichtung (upstream) kann mit ADSL ein Datenstrom von bis zu 768 kbit/s verschickt werden. Die jeweils tatsächliche erreichbare Geschwindigkeit richtet sich nach den entsprechenden technischen Gegebenheiten. Anwendungsbeispiele: Bitratenasymmetrische Dienste, Video on Demand (VoD), multimediale Internet-Anwendungen. T-DSL steht für Telekom Digital Service Line und ist der Markenname für xDSL-Technologien der Deutschen Telekom. DSL und ISDN arbeiten in unterschiedlichen Frequenzen (ISDN bis 120 KHz, T-DSL ab 138 KHz). Die im Vergleich zu ISDN deutlich höheren Geschwindigkeiten werden vor allem durch leistungsstarke DSL-Modems realisiert, die sowohl beim Anwender als auch in der Vermittlungsstelle stehen. Sie können dank eigener Prozessoren die Daten stark komprimieren und schnell versenden.

ADSL-Forum - Besteht aus mehr als 200 Mitgliedern weltweit (hauptsächlich Telefongesellschaften). Ziel des Forums ist es, ADSL für große Anwendungsgebiete zu fördern und weiterzuentwickeln.

ADSL-Modem - Wandelt Daten statt in nur wenige hörbare Töne in viele verschiedene, gleichzeitig übertragene hohe, für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbare Frequenzen um.

ADSR - Abkürzung für Attack, Decay, Sustain, Release: Sezeichnet die Segmente der traditionellen Form einer Hüllkurve, bestehend aus Einschwingzeit (Attack), Herabsinken zum Haltepegel (Decay), dem Hattepegei (Sustain) und der endgültigen Ausschwingzeit (Release).

ADTT - Abkürzung für Advanced Digital Television Technologies etwa: "Verbesserte Techniken für digitales Fernsehen"; neues europäisches Forschungs- und Entwicklungsprojekt, das auf den Ergebnissen von EUREKA EU95 aufbaut und die Möglichkeiten neuer Verfahren auf allen Gebieten des digitalen Fernsehens untersucht.

ADTV - Abkürzung für Advanced Definition Television. "Fernsehen mit verbesserter Auflösung", Bezeichnung für ein vom ATRC vorgeschlagenes Fernsehsystem (USA), das mit Datenkompression arbeitet (an den Zeilensprung angepaßter MPEG-1-Coder).

ADTV - Abkürzung für Advanced Definition Television. Vereinzelt werden mit ADTV (ähnlich wie mit IDTV) auch empfängerseitige Bildverbesserungen durch Verwendung eines Bildspeichers bezeichnet (z.B. 100-Hz-Ablenkung, Rauschminderung, Zoom usw.) die nicht unbedingt in dem gleichnamigen Normvorschlag enthalten sind.

Advanced 100 Hz Digital Plus - Eine Weiterentwicklung der 100 Hz Digital Plus Technik. Für noch schärfere, präzisere Bildwiedergabe.

advanced replay heads - Voreilende Wiedergabeköpfe (auf der Video-Kopftrommel), z.B. beim D1-Format. Sie tasten das Band vor den "confidence heads" ab.

Advanced Smooth Scan - Das neue verbesserte Smooth Scan zeigt eine noch flüssigere Bildwiedergabe in den Sonderbetriebsarten Bildsuchlauf und Zeitlupe. Die Anzahl der dargestellten Bilder pro Sekunde wurde durch neue und schneller Regelschaltkreise um den Faktor 1.5 verbessert.

advanced sync signal - An eine MAZ-Zuspielmaschine zurückgeführtes Sync-Signal, das durch Vergleich mit einem Referenzsignal gewonnen wird und dazu dient, die Maschine im "System-Timing" zu halten.

Advanced Television Enhancement Forum - ATVEF. Konsortium von Hardwareherstellern und Programmanbietern, das aus unterschiedlichen Verfahren zur Verbindung von Fernsehen und Internet eine Norm schaffen will. Darüber hinaus sind in den vorliegenden Normentwürfen des ATVEF Anschlüsse definiert, über die weit mehr als nur Fernseher und Computer gesteuert werden können.

Advanced Titler - Titelgenerator; Je nach Camcordermodell haben Sie die Auswahl unter bis zu 8 vorprogrammierten Titeln. Zusätzlich können Sie 2 Titel frei gestalten. Darüber hinaus lassen sich Position, Größe und Farbe bestimmen.

AdViews - Kontakte mit einer werbeführenden Seite. Sie werden ermittelt durch die Anzahl der Page Impressions abzüglich der Nutzer, die ohne grafikfähige Browser oder ohne Anzeige von Grafiken (einstellbare Option im Browser) das Internet nutzen.

AdViewTime - Sie mißt den Zeitraum, in der ein bestimmter Werbeinhalt für eine bestimmte Zahl von Nutzern sichtbar war. Die Verbände der Online-Anbieter haben die AdViewTime in ihre Entwicklungsplanung aufgenommen und werden sie bei entsprechender Nachfrage des Marktes zukünftig ergänzend zu den AdViews einsetzen.

AD-Wandler - elektronische Schaltung zur Umwandlung von Analog-Signalen in Digital-Signale.

AER - Abkürzung für Aerial = Antenne

AES/EBU - Abkürzung für Audio Engineering Society/European Broadcasting Union: Standard zur Übertragung digitaler Audiodaten im Studio Format mit 48 kHz und max. 24 bit; verwendet XLR-Verbindungen.

AES3 - Von der AES 1985 empfohlener Standard für die digitale Audiotechnik, genauer: ein serielles Übertragungsformat für linear repräsentierte (unkomprimierte) digitale Audiodaten. Es handelt sich um einen umfassenden digitalen Audio-Standard für serielle Schnittstellen-Übertragung. Er ist im wesentlichen identisch mit den Standards EBU Tech. 3250-E, CCIR Rec. 647, SP/DIF, IEC 958, EIA CP340 und EIA DAT. Diese beschreiben einen uni-direktionalen, selbsttaktenden Zweikanal-Standard für ein einzelnes serielles Datensignal. Das AES-Format enthält Audio-Abtastwerte mit bis zu 24 Bit Länge und andere Daten, z.B. den Kanal-Status, Anwenderdaten, die Parität und die Gültigkeit des Wertes. Die einzelnen Standards unterscheiden sich in den elektrischen Pegeln, den Anschlüssen und in der Verwendung der Kanal-Statusbits. Der AES3-Standard ist besser bekannt als seriell-digitales Audio-Interface der AES/EBU.

AES - Abkürzung für Audio Engineering Society. Weltweite Vereinigung von Audiotechnik Ingenieuren oder Firmen.

AE-Shift - Manuelle Variationsmöglichkeit der Belichtung (heller - dunkler) an CamCordern. Je nach Modell sind bis zu +/- 7 Abstufungen möglich.

AfA - Abkürzung für Absetzung für Abnutzung. Steuerliche Bezeichnung für (planmäßige) Abschreibung.

AF - Abkürzung für Adaptation Field

AFAIK - Im Chat oder bei den E-Mails gebräuchliche Abkürzung für "As far as I know", was bedeutet - "soweit ich weiß".

AFC - Abkürzung für Automatic Frequency Control; automatische Einstellung des Empfängers auf die Sendefrequenz, eine Einrichtung zur schnelleren und leichteren Einstellung z.B. von UKW-Sendern. AFC stimmt einen gewählten Sender automatisch optimal ab und hält zudem die Einstellung stabil, Abstimm-Automatik

AFK - Vor allem im Chat gebräuchliche Abkürzung für "Away From Keyboard", was heißt - "bin kurz weg von der Tastatur".

AFM - Abkürzung für Audio Frequency Modulation. Audio-Frequenzmodulation, FM-Ton (z.B. Audio-FM-Aufzeichnung auf der Video-Schrägspur)

AFM-Tonaufzeichnung - Frequenzmoduliertes Tonaufzeichnungsverfahren beim Video8 / Hi8 System. Ton- und Bildaufzeichnung erfolgen über rotierende Videoköpfe. Mono- und Stereo- Ton in HiFi-Qualität.

AFT - Abkürzung für Automatic Fine Tuning; automatische Feinabstimmung eines Empfängers

AfterEffects - Software-Applikation der Firma Adobe für die Generierung von Effekten auf Video.

After Sales Service - After Sales Service beschreibt Serviceleistungen, z.B. Service-Hotline, die dem Kunden nach Kauf des Produktes gewährt werden.

AFV - Abkürzung für audio follow video. Das Audio-Signal wird zur gleichen Zeit und in gleicher Weise wie das Video-Signal umgeschaltet

AGB - Abkürzung für Allgemeine Geschäftsbedingungen. Nach dem Gesetz zur Regelung des Rechts der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) von 1976 sind AGB "alle für eine Vielzahl von Verträgen vorformulierte Vertragsbedingungen, die eine Vertragspartei (Verwender) der anderen Vertragspartei bei Abschluß eines Vertrages stellt".

AGC - Abkürzung für Automatic Gain Control. Automatische Verstärkungsregelung.

Aggregat - Bezeichnet den Zusammenschluß mehrerer Maschinen, z.B. eines Motors und eines Generators zur Stromerzeugung; Stromaggregat

Aggregation - bezeichnet die Zusammenfassung vieler Datenobjekte zu einem neuen, z.B. Verdichtung der Tagesdaten auf Wochenebene, der Wochendaten auf Monatsebene, etc. Je höher die Stellung eines Managers im Unternehmen, um so höher ist der Bedarf nach Informationsverdichtung.

<"Aggregation">Aggregation - Kanalverhandlung im ISDN.

AGM - Abkürzung für Absorptive Glass Matt. Es handelt sich um ein Vlies aus Mikroglasfasern, das zur Festlegung der Schwefelsäure in Bleiakkumulatoren dient.

AGM-Batterie - Blei-Säure-Batterie, bei der der Elektrolyt in einem Gel oder einem Mikroglasvlies (AGM) festgelegt ist. Die Batterie ist verschlossen und mit Ventilen ausgerüstet. Sie zeichnet sich durch eine hohe Kippsicherheit und gute Zykleneigenschaften aus.

Ah - Abkürzung für Amperestunde. Abgebare Strommenge pro Zeiteinheit.

AICC - Abkürzung für Avitation Industry CBT Committee. Standard um die Handhabung von CBT´s (Computer based Training) zu vereinheitlichen.

Airbrush - Spritzpistole. Spezielle Technik, bei der mit einem Hochdruck Kompressor Farbe innerhalb einer Grafik aufgetragen wird.

airbrush - "Sprühdose", "Sprühpistole": Malwerkzeug eines Paint-Systems

AirPort - Von Apple entwickelte Technologie für die Übertragung von Daten in kabellosen Netzwerken. Eine Airport-Karte, welche in Rechner der Serien iMac und PowerMac G4 sowie in iBooks oder neuere PowerBooks eingebaut werden kann, dient hier als Transceiver und stellt eine Verbindung zu der Basisstation her, welche ihrerseits wiederum per Modemstecker an die Telefondose oder per Ethernet an ein bestehendes Netzwerk angeschlossen wird. Die Übertragung kann 10MB/sek. betragen und unterstützt gleichzeitig bis zu 10 Anwender mit einer Reichweite von ca. 50 Meter.

air tally - Leuchtsignal am Bildmischer, das anzeigt, welche Quellen und Keys gerade "auf Sendung" (on air) sind.

airtime - Bezeichnet die Zeit, in der eine Verbindung aufrechterhalten bleibt.

Airtime - Gesprächszeit in der Mobilfunktelefonie.

Akku - Abkürzung für Akkumulator, Speicher. Bei Handys sind derzeit drei verschiedene Akkutypen gebräuchlich: 1) NiCd: Nickel Cadmium Akku (relativ schwer, mittlere Kapazität, starker Memory-Effekt), 2) NiMH: Nickel Metall Hydrid-Akku (leicht, hohe Kapazität, fast kein Memory- Effekt), 3) Li Ion: Lithium Ionen-Akku (leicht, sehr hohe Kapazität, fast kein Memory-Effekt). Bei der Wahl des Handys sollte man darauf achten, Akkus vom Typ 2 oder 3 zu bekommen, da die veralteten NiCd-Akkus nur geringe Standby- und Gesprächszeiten zulassen und zudem bei normalem Gebrauch nur ca. 2 Jahre gebrauchsfähig sind. Bei längerer Nutzungsdauer sinkt die Kapazität.

Akkumulator - Wiederaufladbare Stromquelle. Eine elektrochemische Einrichtung, die elektrische Energie durch Umwandlung in chemische Energie speichern und durch Rückumwandlung wieder abgeben kann.

Akku-Pack - Speziell geformte Nickel-Metallhydrid-Akkus für Camcorder, mobile und schnurlose Telefone und Laptops.

Akkus - Wiederaufladbare Batterien, die elektronische Geräte auch ohne Netzstrom mit der nötigen Energie versorgen. Die Leistungsstärke wird unterteilt in Stand-by-Zeit und Nutzzeit.

Akronym - Abkürzung für eine häufig verwendete, auch englische Redewendung, die gewöhnlich aus den Anfangsbuchstaben der einzelnen Wörter besteht, z. B. mfG (mit freundlichen Grüßen), asap (as soon as possible), aber auch cu oder herzhaft "ROFL": "Rolling on the Floor Laughing" und drastisch "RTFM": "Read that Fucking Manual!", WWW ist das Akronym für World Wide Net.

Akt - beim Film die Bezeichnung für eine Filmrolle oder für einen in sich geschlossenen Handlungsteil

Aktie - Begriff aus dem eCommerce. Wertpapier, das an der Börse gehandelt wird und dem Aktionär sein Anteilrecht am Grundkapital einer Aktiengesellschaft bescheinigt.Mindestnennbetrag 50,- DM. Höhere Aktienbeträge müssen auf volle hundert DM lauten. Man unterscheidet: Inhaberaktien und Namensaktien

Aktienanalyse - Begriff aus dem eCommerce. Die Fundamentalanalyse bewertet eine Aktiengesellschaft aufgrund von Kennzahlen. Die Chartanalyse prognostiziert eine Entwicklung anhand der graphischen Darstellung des bisherigen Verlaufs.

Aktiengesellschaft - AG. Handelsgesellschaft, deren Grundkapital in Teilsummen zerlegt, von zahlreichen
Kapitalgebern (Aktionären) aufgebracht wird. Diese haften für Verbindlichkeiten der Aktiengesellschaft nur mit ihrer Einlage. Die Aktiengesellschaft ist eine typische Organisationsform von Großunternehmen mit den Organen: Vorstand (Geschäftsführung), Aufsichtsrat, Hauptversammlung. Letztere beschließt unter anderem die Gewinnverteilung (Dividende).

Aktiva - Begriff aus dem eCommerce. Bezeichnung für das Vermögen als Gesamtheit aller im Unternehmen eingesetzten Wirtschaftsgüter in der Bilanz.

Aktivbox - Lautsprecherbox mit eingebauten Endstufen. Häufigste Variante ist die mit einer Endstufe für jeden einzelnen Wandler und vorgeschalteter aktiver Frequenzweiche. Aktivboxen in HiFi-Anlagen werden am besten direkt vom Vorverstärker angesteuert. In der Studiotechnik sind Aktivboxen die gebräuchlichsten Lautsprechersysteme, da mit dem stadardisierten Studiosignal eine einfache und störunanfällige Installation und Verkabelung erfolgen kann.

Aktiv-Display - (siehe auch LCD und TFT) Dabei wird jede Zelle des Displays getrennt und permanent angesteuert, wodurch ein Bild mit sehr großer Leuchtkraft und hohem Kontrast entsteht. Ideal für breitwinklige Betrachtung (Präsentationen) und Bilder in Bewegung (Video).

Aktive Masse - Das Material in den Elektroden, das an den Lade- und Entladereaktionen teilnimmt. In der Nickel-Cadmium-Zelle werden Nickelhydroxid und Cadmiumhydroxid als aktive Massen bei den positiven bzw. negativen Elektroden benutzt. In der Bleizelle sind Bleidioxid und Bleischwamm die aktiven Massen bei den positiven und negativen Elektroden. Die als Elektrolyt dienende Schwefelsäure in einer Bleizelle kann ebenfalls als eine aktive Masse betrachtet werden, da sie an der Zellenreaktion teilnimmt.

Aktives Videobild - Alle sichtbaren Zeilen und alle sichtbaren Pixel eines Videosignals, ohne Berücksichtigung der vertikalenen und horizontalen Austastlücke.

Aktive Video Zeilen - Alle sichtbaren Zeilen eines Videosignals, ohne Berücksichtigung der vertikalenen Austastlücke.

Aktiv-Halterung - Halteschale für das Handy zur Montage in einem Fahrzeug mit integrieter Ladevorrichtung zum Betrieb über den Zigarettenanzünder (siehe Passiv-Halterung).

Aktivmatrix - Es gibt zwei LCD-Monitorklassen, aktive und passive Bildschirme. Bei aktiven Schirmen kann jeder einzelne Bildpunkt von einem Transistor angesteuert und beeinflußt werden. Der physikalische Vorgang, der einen Bildpunkt erzeugt, führt zur Aussendung von Licht. Passive Monitore verändern lediglich Fremdlicht (Hintergrund- oder Umgebungslicht).

Aktivmatrixverfahren - (siehe auch LCD-Anzeige, Dünnfilmverfahren) Verfahren, bei dem die einzelnen Zellen in der LCD-Anzeige aktiviert werden, das heißt leuchten. Das Aktivmatrixverfahren beinhaltet ein aktives Element - normalerweise ein Dünnfilm-Transistor - das jeden einzelnen Bildpunkt überwacht und so Kontrast und Reaktionszeit der Anzeige verbessert. Das Aktivmatrixverfahren kommt in größeren, leistungsstarken LCD-Anzeigen zum Einsatz, die - wie anspruchsvolle Computeranwendungen - höchste Anzeigequalität und kurze Reaktionszeiten erfordern. Vergleichen Sie dieses Verfahren mit Passivmatrixanzeigen.

Akustik - Bezeichnung für die Lehre vom Schall

Akustik - Bezeichnung für die Schallverhältnisse in einem Raum

Akustikkoppler - damit können Daten aus einem Computer per Telefon zu einem anderen Computer übertragen werden. Das physikalische Gegenstück zum Telefonhörer verbindet den Computer mit dem Telefon für eine Datenfernübertragung. Wegen seiner Flexibilität ist der Akustikkoppler besonders für den Außendienst geeignet. Praktisch jeder Telefonhörer kann eingelegt werden. Die Übertragungszeiten sind gegenüber einem Modem oder einer ISDN-Karte aber mehr als träge.

ALC - Abkürzung für Auto Lens Control, Automatische Blendensteuerung

ALC - Abkürzung für Automatic Level Control; automatische Regelung der Verstärkung

aliasing - (aliasing effect, aliasing error) Aliasing, Alias-Störung, Alias-Effekt, Rückfalt-Effekt: Allgemein könnte man Alias-Störungen als "Erzeugung falscher Signale durch Wahl ungünstiger Frequenzen" bezeichnen. Beispiele: Generell können Alias-Störungen beim Digitalisieren analoger Daten auftreten: Im Fall einer Unterabtastung des Signals vor der A/D-Wandlung wird ein (falsches) niederfrequentes Signal (Alias) anstatt des korrekten Signals erzeugt. Zu den Alias-Effekten zählen auch Bildschirm-"Unschönheiten" wie Treppenstufen bei schrägen Linien, die Erzeugung von "falschen" Mosaikstrukturen bei der Darstellung feiner Muster sowie Crawling, die auf mangelnde Pixel-Auflösung zurückzuführen sind; auch das Rückwärtsdrehen von Rädern im Film zählt dazu.

Aliasing - Aliasing kann auch entstehen, wenn man die HTML-tags width und heigth dazu benutzt um eine Grafik in ein bestimmtes Format zu zwingen (beispielsweise für thumbnails ). Da auf diese Weise auch Verzerrungen im Bild entstehen können, ist es besser, die betreffende Grafik in einem bitmap -Editor wie Photoshop, Paint Shop Pro, Corel Photopaint etc. entsprechend zu verkleinern.

Aliasing - Unerwünschte visuelle Wirkungen (manchmal als Artefakte bezeichnet) in computererzeugten Abbildungen, verursacht durch unzulängliche Sampling Methoden wenn Frequenzen vorhanden sind, die höher als die Halfte der Sampling Rate liegen. Im Bild sichtbare treppen- oder stufenförmige Absätze anstelle gerader Kanten im (digitalen) Bild. Diese entstehen durch eine geringe Auflösung des Aufnahmemediums oder zu starker Vergrößerung des digitalen Bildes. Mit aliasing bezeichnet man den 'Treppeneffekt' entlang diagonale oder gebogene Objektgrenzen von bitmap -Grafiken, insbesondere von Text oder Linien. Die Gegenmaßnahme heißt dementsprechend anti-aliasing.

alias signal - Alias-Signal, Störsignal, Falschsignal (aliasing)

alignment - Justierung, Ausrichtung, Abgleich, Einmessen

alignment of heads - Einmessen der Köpfe, Kopfabgleich

alignment tape - Justierband, Bezugsband

Alkaline - englischer Ausdruck für Alkali-Mangan-Batterien. Hierbei handelt es sich um einen besonders leistungsfähigen Batterietyp, der zudem frei von Quecksilber und Cadmium ist.

Alkalische Batterie - Siehe Batterie, alkalische

Allgemeinlicht - im Studio die gleichmäßige Ausleuchtung der gesamten Dekoration.

Allonge - farbiges Filmband am Anfang und am Ende jeder Filmrolle zum Schutz gegen Beschädigungen des Filmes und als Hinweis auf den Wickelzustand; die Anfangsallonge ist durchgehend farbig, die Endallonge ist gestreift

alpha (channel) keying - Keying ("Stanzvorgang") unter Berücksichtigung der "Transparenzen" der einzelnen Bildteile; eine 8-Bit-Information bestimmt die Transparenz z.B. einer aufgestanzten Grafik und die "Weichheit" des Keys.

Alpha-Blending - Die übliche Bildinformationen - Pixel mit den Farbwerten Rot, Grün und Blau - werden durch den "Alpha-Kanal" ergänzt. Üblicherweise werden dafür 4 Bits verwendet, dadurch läßt sich die Transparenz eines Bildpunkts in genauen Abstufungen definieren. So können auch teilweise durchsichtige Objekte wie getöntes Glas, Staub, Rauch oder Wasser dargestellt werden.

alpha channel - Alpha-Kanal bei Bildmischern: Er liefert die Informationen, gewöhnlich 8 Bit, zur Codierung von Pixel-Attributen, insbesondere zur Festlegung der "Transparenz" an den einzelnen Bildteilen beim alpha channel keying. Durch die fein abgestufte Transparenz erhält man u.a. sehr saubere Key-Ränder (anti-aliasing).

Alpha Kanal - Alpha steht für einen Zwischenschritt in der Prozedur der Durchsichtigkeitsdefinition eines Bildes. Der Alpha-Wert steht dabei für den Grad der Transparenz: 0% bedeutet, daß nichts von dem betreffenden Bild sichtbar bleibt, 50% würde eine exakte Mischung aus dem Bild und dem Hintergrund bewirken, und 100% würde das Bild voll deckend abbilden. Alpha-Werte können sich auf das gesamte Bild beziehen, aber auch für jeden Bildpunkt (Pixel) einzeln definiert sein. So können Bilder einer Animation den Hintergrund durchscheinend definieren, um die Objekte der Animation auf einer Videosequenz aufliegen zu lassen.

Alpha-Kanal - Bei Grafiken mit 16 und mehr bit Farbtiefe ein separater Kanal, in dem Informationen über die Transparenz eines Bildes abgespeichert werden. Beim TGA -Format z. B. kann optional zu den drei Farbkanälen für RGB ein vierter, 8 bit breiter Kanal für Informationen zur Transparenz des Bildes abgespeichert werden, so daß jedem Pixel insgesamt maximal 24 + 8 = 32 bit an Farbinformationen zugeordnet sind. Der Alpha-Kanal ist ein zusätzlicher Kanal innerhalb des RGB-Bildes, in dem definiert ist, weiche Anteile des Bildes transparent oder teil-transparent sind.

Alphakanal - Zusätzliche Bildinformation (neben Helligkeit und Farbe), die Angaben zu Masken oder Schablonen enthält. In der computergestützten Videotechnik werden damit Stanz- oder Blendeffekte auf der Basis von Transparenzen erzeugt.

Alphamaske - In der Computergraphik setzen sich Bilder aus drei Kanälen zusammen (Rot / Grün / Blau). Sie werden daher als RGB-Bilder bezeichnet. Die Alphamaske ist ein zusätzlicher Kanal innerhalb des RGB-Bildes, in dem definiert ist, weiche Anteile des Bildes transparent oder teil-transparent sind.

Alphanumerisch - Eine Zeichenfolge, die neben Ziffern auch Buchstaben und Sonderzeichen enthält.

Alphanumerische Tastatur - Tastatur für Ziffern, Buchstaben und Sonderzeichen, z.B. bei der Schreibmaschine oder beim Computer

Alpha-Service - Bezeichnung für den Kurzmitteilungsdienst (SMS) beim Netzbetreiber D1.

ALR - Abkürzung für Automatische Lautstärkenregelung, Feature an Autoradios um die Läutstärke an die Umweltgeräusche anzupassen.

Alterung - Permanenter Verlust von Kapazität einer Batterie, der infolge von wiederholtem Gebrauch oder zeitbedingt auftritt.

AltiVec - Bestandteil des PowerPC G4 Prozessors, welcher für die Berechnung von Graphischen Bestandteilen einer Anwendung optimiert ist (auch Velocity Engine).

Alt-Taste - Auf Computertastaturen (nach IBM-Standard oder vergleichbar) vorhandene Taste, die in Kombination mit einer anderen Taste dieser eine "Alt"ernative Bedeutung verleiht (spezielle Zeichen / Funktionsaufruf o.ä.) - siehe auch Steuerungstasten (STRG- bzw. CTRL-Taste)

AM - Abkürzung für Amplitudenmodulation

AMD - Abkürzung für "Advanced Micro Devices" aus Sunnyvale (Kalifornien). AMD ist Hersteller der K6 und Athlon Prozessoren und somit einer der großen Konkurrenten des Chip-Herstellers INTEL.

<"aol">America Online - oder kurz AOL ist ein Daten-Dienst-Anbieter. International hat AOL über sechs Millionen Teilnehmer. Der deutsche Ableger (neben America Online sind der Bertelsmann- und der Axel-Springer-Verlag beteiligt) mit Sitz in Hamburg hat etwa 400 000 Kunden.

Amiga - Unter dem Namen Amiga stellte die amerikanische Firma Commodore Computer her, die auf einem Prozessor der 68.000er Familie von Motorola basierten. Der Commodore C 64 war in den achtziger Jahren der meistverkaufte Home-Computer. Er bedeutete für Zigmillionen Neulinge den Einstieg in die Computerwelt.

amorphe Videoköpfe - Videoköpfe mit besonders guten elektrischen Eigenschaften, die in S-VHS- und High-End- VHS-Recordern die Auflösung und das Rauschverhalten verbessern.

Amorph-Köpfe - Bezeichnung für Tonköpfe mit optimalen magnetischen und mechanischen Eigenschaften aus amorphen Materialien.

Amortisation - Begriff aus dem eCommerce. Planmäßige, allmähliche Tilgung einer Schuld  (z.B. Hypothek). Rentabilität einer Investition

Ampère [A] - Grundeinheit der elektrischen Stromstärke.

Ampèrestunden [Ah] - Produkt aus der Stromstärke (gemessen in Ampère) und der Zeitdauer (in Stunden) des Stromflusses. In Ampèrestunden wird gewöhnlich die Elektrizitätsmenge (Kapazität) einer Batterie oder Zelle angegeben. Die Kurzbezeichnung ist Ah.

Amplitudenmodulation - Beeinflussung einer hochfrequenten Trägerschwingung, z.B. bei einem Sender, durch die zu übertragenden Informationen von z.B. Bild- oder Tonsignale in der Art, daß die Amplitude der Trägerschwingung in ihrer Größe beeinflußt wird

Amplitude - Spitzenwert bzw. Schwingungsweite von elektrischen Wechselspannungen und -strömen

AMPS - Abkürzung für Advanced Mobile Phone Service. AMPS ist ein Standard für ein analoges zellulares Mobilfunknetz im 800MHz-Frequenzband, das vor allem in den USA, Neuseeland oder Hongkong sehr verbreitet ist. Wurde zum digitalen Standard weiterentwickelt (D-AMPS oder IS-54).

AMS - Titelsprung vor- und rückwärts bei CD Playern.

AMT - Abkürzung für Active MIDI Transmission: Von der Firma Emagic eingeführte MIDI Übertragungstechnik. MIDI Befehte werden von AMT kompatibler Hardware in Blöcken vom Rechner empfangen und timinggenau an angeschlossene Geräte ausgegeben.

<"AMX">AMX - Hersteller berührungsempfindlicher, programmierbarer Mediensteuerungseinheiten.

Analog/Digital-Wandler (A/D-Wandler) - Ein Bauteil, welches eine analoge Information (eine Fotografie oder einen Videofilm) in ein digitales Werte umwandelt, das im Computer verarbeitet oder gespeichert werden kann.

Analog/Digital-Wandlung - elektronische Umwandlung eines analogen Signals in ein digitales Signal; siehe A/D-Wandler

Analoganzeige - in der Meßtechnik stufenlose Anzeige der Werte, z.B. in einem Zeigermeßinstrument

Analog - Bezeichnung für ein Aufzeichnungssystem, bei dem die Werte stufenlos (variabel) gespeichert werden. Still-Video-Kameras zeichnen die Bildinformation im Gegensatz zu Digitalkameras analog auf.

<"analog1">Analog - Bezeichnung für ein Signal-Übertragungsverfahren, wobei die Schwingungen des Signals genau den Schall- und Bildwellen der Quelle entsprechen.

Analog - Bezeichnung für ein Übertragungsverfahren, bei dem die Form der elektrischen Signale, die (moduliert) übertragen werden, den Schallwellen, die vom Mikrofon aufgenommen werden, entspricht. Durch Möglichkeit der Demodulation von Unbefugten ist dieses Übertragungsverfahren nicht abhörsicher.

Analogdarstellung - Darstellung von Größen oder Werten durch eine andere entsprechende Größe, z.B. bei einer Skalenanzeige im elektrischen Meßinstrument

Analog - Die Darstellung von physischen Variablen wie Spannung, Strom, usw. in stufenlosen numerischen Werten, wobei stetig ansteigende Werte dem quantitativen Ausmaß der Variablen entspricht.

<"Analog_Draw_Laserdisc">Analog Draw Laserdisc - Einmal beschreibbare 30cm Bildplatte für Video/Audio und Standbilder in YUV komponenten Qualität, Die Speicherkapazität beträgt 21 Minuten (bzw. 36250 Frames) pro Seite. Zeitlupe, Zeitraffer, Standbild, Rückwärts- und Endloslauf sind möglich. Professionelles, road-taugliches und robustes Abspielgerät für mobile und Festinstallationen mit RS 232 und RS 422 Schnittstelle.

Analoge Ansteuerung - Unabhängig von der Technologie ist die Ansteuerung von LCD Displays. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten die LCDs an einen PC anzuschließen: analog oder digital. Bei der analogen Ansteuerung ist am Eingang des Displays eine Wandlerstufe eingebaut, um die von der Grafikkarte antreffenden analogen Signale (RGB und Synchronisation) in digitale Signale umzusetzen. Das analoge System ist mit jedem Grafikkontroller kompatibel und kann so schnell an

Analoge Endgeräte - Endgeräte, die Sprache oder andere Informationen analog übertragen, z. B. Telefon, Faxgerät, Anrufbeantworter oder Modem.

Analoge Informationsübertragung - Original und Abbild der Daten sind nicht identisch, aber durch gewisse Merkmale sehr ähnlich. Analog codierte Signale sind elektronische Schwingungen und werden in Hertz gemessen, wobei 1 Hz = 1 Schwingung pro Sekunde.

Analoge Sprachübertragung - Für die Übermittlung von Sprache über das Telefon werden akustische Schwingungen in analoge elektrische Signale umgewandelt, die über ein Leitungsnetz übertragen werden.

Analoges Telefonnetz - Mit der Bezeichnung "analog“ wird die herkömmliche Telefontechnologie beschrieben. Im Gegensatz zum digitalen Netz , bei dem die Signale in nur zwei Einheiten (0 und 1) zerlegt werden, erfolgt die Signalübertragung im analogen Telefonnetz kontinuierlich. Bei der analogen Übertragung werden Sprachschwingungen in elektrische Schwingungen gewandelt und übertragen. Der finanzielle und technische Aufwand zum Betreiben analoger Netze ist heute erheblich höher als in digitalen Netzen. Moderne Dienste, die z. B. ISDN bieten, sind im analogen Netz nicht möglich.

Analoges Video - Ein von einer unendlichen Anzahl von gleichmäßig kleinen Abstufungen dargestelltes Videosignal zwischen gegebenen Videopegeln.

Analoge Übertragung - Bei der analogen Übertragung werden Sprachschwingungen in elektrische Schwingungen umgewandelt und übertragen. Vgl. digitale Übertragung.

Analoge Übertragung - bei ihr entspricht der zeitliche Ablauf jeder Größe der des Ursprungsignals, ist diesem also jederzeit analog, z.B. bei der Tonübertragung

Analog - Im Gegensatz zum digitalen Verfahren, das nur zwei Zustände kennt: 1 oder 0, ein oder aus, bestehen analogen Prozesse aus einer Vielzahl von variablen Größen in beliebigen Zwischenstufen. Dem Reichtum steht die begrenzte Möglichkeit gegenüber, diese Informationen zu speichern und zu reproduzieren. In der Theorie bedeutet die Digitalisierung immer eine Vergröberung analoger Zustände, in der Praxis bedeutet das aber wegen der begrenzten Wahrnehmungsfähigkeit des Zuhörers/Zuschauers in der Regel keine Einschränkung. Dagegen steht der Vorteil der beliebigen und dabei verlustfreien Reproduzierbarkeit von digitalen Daten.

analog - lateinischer Begriff für kontinuierlich, stufenlos

Analogsignal - (vergleiche Digitalsignal) Ein Strom oder eine Spannung, der/die sich innerhalb eines bestimmten Wertebereichs kontinuierlich ändert. Analogsignale werden über separate Leitungen gesendet, um die Intensität der einzelnen Farben - Rot, Grün und Blau - zu steuern und so auf dem Bildschirm verschiedene Farben zu erzeugen.

Analogtechnik - Sammelbegriff für die elektronische Schaltungstechnik, bei der die Signale analog verarbeitet werden; Gegensatz dazu die Digitaltechnik

analog transmission - Analoge Übertragung: Eine Übertragungsart, bei der ein kontinuierlich veränderliches Signal eine unendliche Zahl von Werten für die zu übertragende Information enthält (vgl. Digital transmission).

Analytical CRM - Umfaßt sämtliche Data Warehouse- oder Data Mart-basierende Analysen, die die Grundlage für eine ganzheitliche Steuerung des Kundenkontakts über den gesamten Kundenlebenszyklus hinweg bilden.

Anamorphotisch - Anamorphotisch komprimiert (horizontal zusammengestaucht) sind Breitbild-Videoprogramme, die auf Breitbild-Fernsehern die optimale Vertikalauflösung ergeben. Zum Abspielen auf normalen 4:3 Fernsehern werden oben und unten schwarze Horizontalbalken (Letterbox) eingefügt.

Anamorphot - optisches Linsensystem, mit dem eine Breitwandprojektion von z.B. auf 35 mm-Normalfilm befindlichen Bildern möglich ist; mit dem A. werden die Bilder bei der Aufnahme in der Breite gestaucht und bei der Projektion entsprechend gedehnt

Anastigmat - ein Linsensystem, z.B. Objektiv, bei dem Öfffnungs- und Farbfehler, der sog. Astigmatismus, korrigiert sind

Andruck - Begriff aus der Drucktechnik. Druck, der zu Kontrollzwecken in sehr geringer Auflage auf speziellen Druckmaschinen, möglichst unter auflagendruckgerechten Bedingungen hergestellt wird.

Andruckfehler - Bildfehler, die durch mangelhaften Andruck des Magnetbandes am Wiedergabekopf im MAZ-Gerät oder des Filmes im Projektor bzw. im Filmabtaster entstehen

Andruckkufe - eine Kufe, die im Filmprojektor dafür sorgt, daß der Film in der Schärfenebene bleibt und das Bild bei der Projektion ruhig steht

Andruckplatte - eine kleine Platte, die in der Filmkamera für den richtigen Lauf des Filmes in der Abbildungsebene sorgt

Andruckrolle - eine Rolle, die das Tonband gegen eine Antriebsrolle drückt und dadurch für einen genauen Lauf sorgt

Andruckschiene - sie sorgt in der Filmkamera dafür, daß der Film beim Durchlauf sich nicht seitlich bewegen kann; dadurch ruhiger seitlicher Bildstand

A-Netz - War das erste (analoge) Mobilfunknetz in der Bundesrepublik. 1958 bis 1977. Das A-Netz hatte etwa 10.000 Teilnehmer, die Technik arbeitete im 150MHz-Bereich mit 16 Kanälen. Alle Gespräche über das A-Netz wurden handvermittelt.

Anfangsspannung - Die Anfangsspannung einer Batterie ist die Arbeitsspannung bei Beginn einer Entladung. Gewöhnlich erfolgt die Messung, nachdem der Strom solange geflossen ist, dass die Spannung praktisch konstant bleibt, z.B. nach 10 % Verbrauch bei einer zuvor vollgeladenen Zelle.

Anfangstemperatur - Die Temperatur des Elektrolyten eines Akkumulators zu Beginn einer Entladung oder Ladung.

Anfangstitel - Titel am Anfang einer Sendung

Angel - Mikrofonhaltestange, mit der das Mikrofon bei Fernseh- oder Filmaufnahmen nahe an den Sprecher herangebracht werden kann, ohne im Bild zu stören; z.B. von oben

Animated GIF - Spezielles GIF-Format, das mehrere Einzelbilder abspielt und so eine Art Daumenkino- oder Animationseffekt erzielt. Animated GIFs sind häufig im Internet anzutreffen, da sie verhältnismäßig wenig Speicher bedürfen. Das Format GIF 89a bietet die Möglichkeit, mehrere Blöcke innerhalb eines Files als Animations-Sequenzen abzuspielen. Im WWW werden dazu eine Reihe von Editoren angeboten, von denen wohl der bekannteste GIF Construction Set von Alchemy Mindworks ist. Eine Alternative dazu mit deutlich komfortablerem Handling und vergrößertem Funktionsumfang ist z. B. GIF Animator 3.0 von Ulead.

Animation - Der Prozeß, eine sequentielle Serie von ruhig stehenden Abbildungen hintereinander darzustellen und somit den Eindruck einer Bewegung zu erzielen.

animation - englisch für Animation, "Belebung": Erstellung bewegter Szenen durch Aneinanderreihung entsprechender, einzeln erstellter Teilbilder (Trickfilm) oder mit Hilfe von Computer-Software (Computer-Animation).

Animation - Erstellung von virtuellen Objekten oder Personen, denen bestimmte Bewegungen zugewiesen werden. Gängige ^Software Applikationen hierfür sind Maya 2 (PC) und Electric Image (Mac).

animiertes GIF - Spezielles GIF-Format, das mehrere Einzelbilder abspielt und so eine Art Daumenkino- oder Animationseffekt erzielt. Animated GIFs sind häufig im Internet anzutreffen, da sie verhältnismäßig wenig Speicher bedürfen. Das Format GIF 89a bietet die Möglichkeit, mehrere Blöcke innerhalb eines Files als Animations-Sequenzen abzuspielen. Im WWW werden dazu eine Reihe von Editoren angeboten, von denen wohl der bekannteste GIF Construction Set von Alchemy Mindworks ist. Eine Alternative dazu mit deutlich komfortablerem Handling und vergrößertem Funktionsumfang ist z. B. GIF Animator 3.0 von Ulead.

anisochronous / Anisochron - ungleich lang dauernd: Die Eigenschaft einer Zeitskala oder eines Signals derart, dass Intervalle zwischen aufeinanderfolgenden signifikanten Zeitpunkten nicht notwendigerweise die gleiche Dauer haben bzw. die verschiedenen Zeitdauern nicht unbedingt ein ganzzahliges Vielfaches der kürzesten Dauer sein müssen.

Anker - auch Hyperlink. Anker bezeichnen nicht-lineare Verbindungen zwischen und innerhalb von Dokumenten, d.h. es können ein Wort, ein Satz oder ein Symbol ausgewählt werden, um eine Verbindung zu einer anderen Seite oder zu anderen Quellen herzustellen.

Ankerpunkte - Bei der Definition des Ablaufs eines Effekts in einem Trickmischer oder DVE markiert ein Ankerpunkt die Änderung der Einstellungen. Im zeitlichen Verlauf des Effektes können mehrere Ankerpunkte gesetzt werden.

Anklopfen - Leistungsmerkmal eines Telefonanschlusses bei  ISDN oder  Mobilfunk. Wird man während eines Gespräches von einem anderen Teilnehmer angerufen, gibt es ein akustisches oder optisches Signal. Man kann dann entscheiden, ob man den zweiten Anruf annimmt. ISDN Telefone signalisieren dies zusätzlich mit einer Displaynachricht. Zur Gesprächsannahme muß das Endgerät mit Tonwahl und Hook-Flash-Funktion ausgerüstet sein. Die Nummer des Anrufers erscheint allerdings nur, wenn der Dritte den Dienst Übermittlung der eigenen Rufnummer nutzt und der Angerufene den Dienst Anzeige der Rufnummer des Anrufers. Der Angerufene kann dann entweder den Dritten zurückrufen oder das aktuelle Gespräch parken und zwischen den beiden Gesprächen umschalten (makeln). Dabei wird jeweils nur ein Basiskanal in Anspruch genommen. Auf der anderen Leitung des Basisanschlusses kann während dessen ein anderes Gespräch geführt werden. Um den Dienst auch von einer analogen Nebenstellenalage nutzen zu können, muß die Anlage den Dienst unterstützen.

ANL - Abkürzung für Automatic Noise Limiter; automatischer Störbegrenzer

Anlagenanschluß - Anschlußvariante beim Euro-ISDN Basisanschluß in Point-to-point-Konfiguration, in der Regel einer Tk-Anlage mit der Möglichkeit der Durchwahl zur Nebenstelle. Beim Anlagenanschluß hängen alle Kommunikationsgeräte über eine Nebenstellenalage am ISDN-Netz. Die Telekom teilt hier nur eine Rufnummer zu sowie einen Regelrufnummernblock (Ziffern zwischen 0 und 9). Die Endgeräte lassen sich damit über die Durchwahl 0 bis 9 erreichen. Die Nebenstellenalage muß dazu geeignet sein, an einem Anlagenanschluß betrieben zu werden. Wollen Sie ISDN-Endgeräte verwenden, muß die Anlage auch den Anschluß solcher Endgeräte erlauben. Günstige Nebenstellenanlagen ab ca. 300 DM erlauben lediglich den Anschluß analoger Endgeräte. Beim Anlagenanschluß wird noch unterschieden zwischen den Varianten Standard und Komfort, die sich durch den Preis und die angebotenen Leistungsmerkmale unterscheiden. (siehe auch Mehrgeräteanschluß)

Anlegen - Vorbereitung zum Filmschnitt; die bildsynchronen Tonaufnahmen werden am Schneidetisch synchron zu den Bildern angelegt

Annuität - Begriff aus dem eCommerce. Die gleichbleibende Jahres- oder Monatsleistung an Zins und Tilgung. Während der Darlehenslaufzeit fällt der Anteil der Zinsen und die Tilgung steigt, da der Zins nur auf den Betrag der verbleibenden Restschuld zu zahlen ist.

Anode - Die positive Elektrode, bei der in flüssiger Lösung Oxidationsvorgänge stattfinden, d.h. die Anionen (negativ geladene Ionen) werden entladen (Elektronenverlust). In Sekundärzellen kann jede der beiden Elektroden zur Anode werden, je nach der Richtung des Stromflusses. Die negative Elektrode ist dann die Anode bei Entladung.

Anpassung - beim Zusammenschalten einzelner Geräte, z.B. einer Übertragungs- oder Aufnahmeanlage, müssen die Ausgänge und Eingänge der Geräte einander so angepaßt werden, daß möglichst keine Verluste entstehen; z.B. muß ein Lautsprecher so an den Leistungsverstärkerausgang angepaßt werden, daß er die volle Verstärkerleistung erhält

ANRS - Abkürzung für Automatic Noise Reduction System; japanisches Rauschunterdrückungsverfahren

Anrufen während eines Gesprächs - siehe Makeln

Anrufer-Identifikation - Anzeige der Rufnummer, des Namens oder der Verbindungsart (z.B. Amt / umgeleitet) des Anrufenden auf dem Display des Telefons (s. auch CLIP).

Anruferkennung - Bei ISDN-Telefonen erscheint automatisch die Rufnummer des Anrufers im Display des Empfängers.

Anruferliste - Komfortable Telefone bieten die Möglichkeit, Anrufwünsche während der Abwesenheit zu speichern, wenn die Übermittlung der Rufnummer des Anrufers erfolgte

Anruf heranholen - Leistungsmerkmal von Telefonanlagen. Anrufe können auf einer Nebenstelle entgegengenommen werden, die sich nich in der aktiven Rufverteilung befindet.

Anrufliste - Leistungsmerkmal eines Telefons: Wenn Sie einen Anruf eines Anrufers mit übermittelter Rufnummer nicht entgegennehmen, werden Rufnummer und Uhrzeit des Anrufs in einer Liste gespeichert. Die Liste können Sie einsehen und die Teilnehmer zurückrufen.

Anrufschutz - Ausschalten der akustischen Anrufsignalisierung (auch "Ruhe vor dem Telefon" genannt).

Anrufsperre - Verhindert die Wahl von bestimmten Rufnummern.

Anrufsperrung - Dienst, mit dem sich nach Aktivierung beim Netzbetreiber oder Service-Provider Gespräche von einem Handy (zum Beispiel bei Verleih) sperren lassen. Die Ein- und Ausschaltung erfolgt per GSM-Code. Folgende Gespräche lassen sich sperren: alle abgehenden, alle abge-henden internationalen, alle ankommenden Gespräche

Anrufumleitung - Leistungsmerkmal von Telefondiensten in Fest- und Mobilfunknetzen. Ein eingehender Anruf wird an eine vorgegebene Rufnummer eines anderen Anschlusses umgeleitet. Das Verbindungsentgelt für die Weiterleitung des Anrufs wird hierbei vom Angerufenen übernommen.

Anrufvariante - Bei Nebenstellenanlagen ist die Anrufvariante eine Einstellung, die es ermöglicht, für eine eingehende Rufnummer mehrere Geräte festzulegen, die auf diese Rufnummer reagieren sollen. Einer Anrufvariante wird z.B. beim ISDN-Mehrgeräteanschluß eine MSN zugeordnet. Bei der Konfiguration für die einzelnen Geräte wird festgelegt, ob das Gerät einer Anrufvariante zuzuordnen ist und damit bei einem eingehenden Ruf mit der festgelegten MSN klingelt. Meist lassen sich auch mehrere Anrufvarianten speichern (z.B. als "Tag" und "Nacht" bezeichnt), zwischen denen jeweils per Telefon umgeschalten werden kann. Dies ist z.B. dann sinnvoll, wenn an Wochenenden ein anderer Apparat klingeln soll als während der Woche. Nach Büroschluß ankommende Telefonanrufe werden zu einer personell noch besetzten Nebenstelle oder zum Anrufbeantworter weitergeleitet.

Anrufweitermeldung - Leistungsmerkmal von z. B. Anrufbeantwortern: Einem Telefonanschluß oder Pager wird signalisiert, daß Gesprächsaufzeichnungen vorliegen.

Anrufweiterschaltung - Dienstemerkmal im Euro-ISDN. Durch entsprechende Programmierung Ihres ISDN-Telefons wird ein ankommender Anruf auf den einprogrammierten Anschluß weitergeschaltet. Die Anrufweiterschaltung sorgt dafür, daß Sie immer und überall unter Ihrer Rufnummer zu erreichen sind. Dabei wird zwischen sofortiger Anrufweiterschaltung, Anrufweiterschaltung bei Nichtmelden (Weiterschalten nach 15 Sekunden) und Weiterschaltung im Besetzfall unterschieden. Anrufweiterschaltungen sind uneingeschränkt auch zu analogen Telefon- oder Mobilfunk-Anschlüssen möglich. Bei der Anrufweiterschaltung wird der weiterführende Verbindungsabschnitt - also das umgeleitete Gespräch von Ihrem Anschluß zu Ihrer jetzt aktuellen Rufnummer - zu Ihren Lasten berechnet.

Anrufweiterschaltung - Funktion im T-Net (Freischaltung notwendig), ISDN und Mobilfunk. Haben Sie dieses Merkmal freigeschaltet, können Sie an Ihrem Telefon einfach eine Rufnummer programmieren, unter der Sie zu erreichen sind. Jeder Anruf wird so automatisch zur programmierten Rufnummer weitergeleitet. Im T-Net gibt es dafür drei Varianten: Sofortige Weiterleitung, Weiterschaltung nach 20 Sekunden oder bei Besetzt.

Anschlagdynamik - Anschlagstärke/Empfindlichkeit

Anschlußfreizügig - Wird eine Anschlußkennung vom Benutzer anschlußfreizügig geschalten (BTX-Seite *74#), dann können andere T-Online-Benutzer von seinem Gerät aus mit ihrerer Teilnehmernummer und ihrem Paßwort T-Online nutzen. Die Telefongebühren zahlt der Besitzer des Gerätes, sonstige Entgelte der mit der Teilnehmernummer. Die Teilnehmernummer muß dazu teilnehmerfreizügig geschalten sein (z.B. bei öffentlichen T-Online-Terminals).

Anschlusskabel - Ein biegsames Kabel für die elektrische Verbindung zwischen der Batterie und dem Verbraucher oder dem Ladegerät.

Anschlußkennung - 12-stellige Nummer, für den Zugang zum T-Online-Dienst der Telekom. Diese Nummer und das zugehörige Paßwort ermöglichen den Zugang zu T-Online (Teilnehmernummer).

Anschlußkosten - Kosten für das Legen eines neuen Telefonanschlusses oder die Freischaltung eines bestehenden Anschlusses, z.B. nach einem Umzug.

Anschlußleitung - Leitung zwischen Vermittlungsstelle und Netzabschluß (TAE/NTBA).

Anschlußwert - er ist die maximale elektrische Leistungsaufnahme eines Gerätes oder einer Geräteeinheit; wird in Watt, VA, kW oder kVA angegeben

Anschnitt - Objekt im Vordergrund eines Bildes, das nur teilweise im Bild erscheint, z.B. ein Gebäude, eine Person usw.

ANSI - Abkürzung für American National Standards Institute; Normengesellschaft in den USA (vergleichbar mit dem deutschen DIN-Ausschuß), entwickelt Standards und definiert Schnittstellen (interfaces) für Telekommunikations-Systeme.

ANSI-Lumen - Standard zur Messung der Helligkeit von Projektoren. Zunächst werden die Projektoren mit Hilfe von Testbildern in Bezug auf Kontrast und Helligkeit genormt. Bei einer Projektion auf eine Leinwand mit 102 cm Diagonale wird in neun Feldern die Helligkeit gemessen. Der ermittelte Durchschnittswert wird als der ANSI-Lumen Wert dieses Projektors bezeichnet.

Ansprechempfindlichkeit - Empfindlichkeitsschwelle, z.B. eines Mikrofons; hier die kleinste Schallschwingung, die einwandfrei übertragen werden kann

Ansteckmikrofon - kleines Mikrofon, das an der Kleidung befestigt wird

Ant - Abkürzung für Antenne

Antenne - meist metallische Einrichtung zum Empfang von elektromagnetischen Wellen und Umsetzung in elektrische Spannungen.

Antennenweiche - Ein Zusatzgerät, das eingehende Signale über eine Kombinierte Radio-/D-Netz-Antenne wieder trennt und den entsprechenden Geräten zuführt.

anti-aliasing - Maßnahmen gegen Aliasing-Effekte: Tiefpaßfilterung des abzutastenden analogen Signals, Erhöhung der Abtastfrequenz, "optische Tiefpaßfilterung" des abzutastenden Bildes (d.h. Beseitigug feiner Strukturen durch entsprechende Filter), Mittelwertbildung zwischen den Bildschirm-Pixeln. Wird in der Computergraphik bei Schriften (vor allem, wenn diese kursiv gesetzt sind) angewandt, damit die Treppchen der Schriftkanten nicht so sehr auffallen.

<"antialias">Antialiasing - Methode, um störende Bildeffekte an Objekt- und Farbkanten abzumildern. Diese Prozedur nennt man auch Kantenglättung. Sie bewirkt eine graduelle Anpassung der Farben eines Bildes, um pixelartige Treppchen zu vermeiden. Eine schräge Linie erscheint so nicht wie eine Treppe, sondern wie eine leicht unscharfe, aber gerade Linie. Bei Videobildern ist dies sehr wichtig, denn die Grundauflösung von Video ist sehr gering.

anti-aliasing - Software Werkzeuge, um computererzeugte Abbildungen von diagonale oder gebogene Linien glatt und kontinuierlich erscheinen zu lassen. Weiche Kanten statt scharfer, zackiger Stufenränder. Hierbei werden durch einen entsprechenden Algorixthmus die Zwischenräume zwischen den bei bitmap -Grafiken auftretenden "Stufen" durch hellere Farbabstufungen aufgefüllt, so daß diese nicht mehr so stark wahrnehmbar sind. Die entsprechende Option ("anti-aliasing" bzw. "Glätten") muß allerdings im Programm gesetzt sein. Bei Programmen wie z. B. Paint Shop Pro ist es dabei erforderlich, daß man mit mindestens 16 bit Farbtiefe (65.536 Farben) arbeitet. Dies ist aber generell nicht erforderlich (man kann auch schon mit nur drei Farben anti-aliasing erzeugen).

Antimagnetische Schere - Schere aus nichtmagnetisierbarem Material zum Schneiden von Tonbändern

ANTIOPE - Abkürzung für "Acquisition Numérique et Télévisualisation d'Images en Pages d'Ecriture"; ein in Frankreich entwickeltes System zur Bildschirmübertragung von Texten und Graphiken. In Deutschland "Videotext" genannt

Antiqua - Bezeichnung für alle Schriften, die sich von der alten (so die wörtliche Übersetzung aus dem Lateinischen) römischen Buchstabenschrift her ableiten. Außer Fraktur- und Handschriften werden fast alle unsere Schriften - auch die serifenlose sogenannte Linear-Antiqua - mit diesem Begriff bezeichnet.

Antireflexbelag - reflexmildernde Schicht auf der Oberfläche optisch genutzter Glaskörper, wie Objektive, Linsen, Prismen, Filter usw., um die Brillanz der Bilder zu steigern.

Antireflex-Beschichtung - durch die spezielle Oberfläche der Bildröhre werden störende Lichtspiegelungen auf ein Minimum reduziert. Selbst bei Tageslicht ist das Fernsehbild klar und scharf konturiert.

Antiskating - eine Vorrichtung an Plattenspielern zur Kompensierung des sogenannten Skatingeffektes- der Kraft, die den Tonarm zum Plattenzentrum zieht. Ein Ausgleich dieser Zugkraft ist unerläßlich für eine optimale Wiedergabe und Schonung der Schallplatten (Tangentialtonarm), da sonst die innere Flanke der Rille stärker beansprucht wird als die äußere.

Antiskating-Vorrichtung - Vorrichtung am Tonarm der Plattenspieler zur Kompensierung der sogenannten Skatingkraft, welche den Tonarm zur Plattenmitte zieht

Antriebsbatterie - Ein Akkumulator, der für den Antrieb von (industriellen) Elektrofahrzeugen konstruiert worden ist.

Antwortzeit - Zeitspanne, die vom Ende der Benutzereingabe bis zur entsprechenden Reaktion des Programms vergeht.

Anwendungssoftware - darunter versteht man Programme, die zum Lösen spezieller Anforderungen dienen. Im Bereich der Personalcomputer unterscheidet man zwischen Einzelprogrammen (z.B. nur für Textverarbeitung oder nur Kalkulation) und integrierten Programmen. Diese Programmpakete bestehen aus einzelnen Programmteilen (z.B. Kalkulation, Textverarbeitung, Grafik und Datenbank), die untereinander die Daten austauschen können.

Anycast - englischer Begriff für gleichzeitige Ausstrahlung eines Fernsehprogramms über verschiedene Übertragungswege oder in verschiedenen Normen bzw. Qualitätsstufen. Wurde von Sony geprägt, um zu verdeutlichen, das der erzeugte Content über TV und Multimedia Netze zugleich vertrieben werden kann.

Anzeige der Rufnummer - siehe CLIP

AoC - Abkürzung für Advice of Charge - Gebührenanzeige. Dieser Mehrwertdienst zeigt auf dem Handy-Display die laufenden Gebühren an (basierend auf einem festen Tarif) und erlaubt die Wahl eines Gebührenlimits. Hierzu wird der PIN-2 benötigt.

AOC-D/-E - Abkürzung für Advice of Charge. Anzeige der Entgeltinformation im ISDN. AOC-D: Anzeige während und am Ende der Verbindung; AOC-E: Anzeige nur am Ende.

APC - Abkürzung für Automatic Phase Control. Automatische Phasen(nach)regelung/Phasensteuerung

aperture correction - Aperturkorrektur, Kantenkorrektur, Kantenanhebung: elektronisches Verfahren zur Korrektur - meist zur Verstärkung - der Bildkonturen (Hell-Dunkel-Übergänge) beim Fernseher, Videorecorder oder Filmabtaster. Das Verfahren arbeitet nic ht mit einer Differenzierung des Helligkeitssignals (crispening), sondern mit einer Addition verzögerter und unverzögerter Signale.

Aperturkorrektur - veränderbares Anheben der hohen Frequenzen im Verstärker eines Bildgebers zur Verbesserung der Bildschärfe

APF - Abkürzung für Automatic Program Finder; ein System, mit dem bestimmte Programme in Videorecordern gesucht werden können; vgl. APS

API - Abkürzung für Application Programming Interface - Anwender-Programmierschnittstelle: Ein Satz von Schnittstellen-Definitionen (Funktionen, Subroutinen, Datenstrukturen, Klassen-Beschreibungen), die in ihrer Gesamtheit eine einfach zu handhabende Schnittstelle (interface) zu den Funktionen eines Untersystems bereitstellen und die das Anwenderprogramm (application) gegenüber den Details der Implementation quasi "abschirmen".

Apochromat - Besonders hochwertige Objektive, bei denen die drei Wellenlängen (Blau, Grün, Rot) exakt korrigiert sind. Bei den Herstellern werden solle Objektive oftmals mit APO, L, ED oder ähnlich beziffert.

<"apple1">Apple - Die von den Studenten Steve Jobs und Steven Wozniak 1976 in einer Garage im Silicon Valley gegründete Firma wurde durch den Bau der legendären Apple I und Apple II weltberühmt. Apple brachte auch den ersten PC mit grafischer Benutzungsoberfläche heraus.

Apple PowerTalk - Von der Firma Apple entwickeltes Netzwerk-Protokoll und Nachrichtenübermittlungssystem zur Kommunikation von Computern der Firma Apple mit Computern anderer Hersteller.

Appletalk - Von der Firma Apple entwickeltes Netzwerkprotokoll, das nur für die Kommunikation mit und zwischen Macintosh-Computern verwendet wird.

Applet - Ein Applet ist eine kleine "Applikation", also ein Miniaturprogramm mit sehr eng begrenztem Funktionsumfang.

application - allg.: Anwendung, Einsatz, Applikation, Aufbringung; hier: Anwenderprogramm, meist kurz als "Anwendung" bezeichnet: Ein Anwenderprogramm ist ein Computerprogramm, das eine bestimmte Arbeit (im Zusammenspiel mit einem menschlichen Nutzer) ausführen soll, z.B. die Ver- oder Bearbeitung von Texten, Zahlen, Grafiken bzw. Kombinationen davon.

application layer - Anwendungsschicht, Verarbeitungsschicht: Die siebente und oberste Schicht im OSI-Modell der ISO. Sie stellt die anwendungsorientierten Grunddienste zur Verfügung, wie beispielsweise Dateitransfer oder eMail.

Application Sharing - Application-Sharing ist ein Leistungsmerkmal von Business Video Conferencing. Bezeichnet das gemeinsame ansehen und bearbeiten von Dokumenten und Dateien, sowie deren Online-Austausch bei Videokonferenzen. Standard für das Application Sharing ist die ITU Empfehlung T.120, die u.a. von der Microsoft NetMeeting Software unterstützt wird. Beim Application-Sharing findet eine synchrone Verwendung einer beliebigen Softwareanwendung über Datennetze statt. Application-Sharing ist ein Bestandteil von Desktop-Konferenzsystemen (z.B. NetMeeting, Netscape Conference). Nutzer können gemeinsam ein Dokument bearbeiten. Die Applikation wird auf dem PC eines Nutzers gestartet, dieser kann Zugriffsrechte für andere Nutzer definieren.

Applikation - englisch für Anwendung. Job oder Aufgabe, die mit Hilfe eines Rechnersystems durchgeführt werden kann. Darüber hinaus auch Bezeichnung für ein Softwareprogramm oder Programmpaket, das einem Benutzer die Durchführung bestimmter Aufgaben, bspw. Textverarbeitung, ermöglicht. Oberbegriff für Anwender- und Betriebssoftware sowie sich daraus ergebende Regeln und Anwendungsvorschriften

APS - Abkürzung für Automatic Program Search; eine Elektronik, mit der Filmanfang und Filmende auf einer Cassette aufgefunden und markiert werden können

Aqua-Pack - Wasserdichter, durchsichtiger Plastikbeutel, mit dem ein Handy auch ins Wasser mitgenommen werden kann.

ARBD - Abkürzung für Allgemeiner Radiobund Deutschlands

Arbeitgeberanteil - Begriff aus dem eCommerce. Beiträge zur gesetzlichen Renten-, Kranken-, sowie Arbeitslosenversicherung werden je zur Hälfte von Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen.

Arbeitskapazität - Die Arbeitskapazität (Energie) einer Zelle oder einer Batterie ist die entladbare elektrische Energie in Wattstunden [Wh] bei dem Akkumulator mit mittlerer Entladespannung und korrigiert auf die nominelle Temperatur (Tnom).

Arbeitskopie - beim Film auch Schnittkopie genannt; eine Positivkopie; sie ist die Grundlage aller weiteren Schnittarbeiten

Arbeitslicht - normale Studiobeleuchtung, die für die Arbeiten im Studio ausreicht, aber für Aufnahmezwecke zu gering ist

Arbeitsspannung - Die Arbeitsspannung einer Zelle oder Batterie stellt sich an ihren elektrischen Anschlüssen ein, sobald ein Verbraucher angeschlossen ist; sie ist kleiner als die Nennspannung.

Arbeitsspeicher - (Hauptspeicher), der Arbeits- oder Hauptspeicher besteht aus frei programmierbaren Halbleiterelementen, den RAM's, die dem Anwender als Programm- und Arbeitsspeicher zur Verfügung stehen

Archie - im InternetDer Zugriff auf einen Archie-Server erfordert eine spezielle Software

Archie - Internet FTP Archive File Location Service. Ein Suchsystem im Internet, das laufend erreichbare FTP-Server (Server ) anwählt und alle darauf enthaltenen und abrufbaren Dateien (Datei) in einer Datenbank verwaltet. Mit einem speziellen Archie-Programm kann man vom PC aus das Archiv durch Angabe von Suchbegriffen nach Dateien durchsuchen. Als Ergebnis erhält man eine Liste von Dateien und die zugehörigen FTP-Server. Häufig gibt es vom Archie-Programm aus dann gleich die Möglichkeit, ein FTP-Programm aufzurufen und die Dateien zu übertragen. Es ist eine treffsichere Art, eine bestimmte Datei irgendwo in den unendlichen Weiten des Internets zu finden.

Archivmaterial - üblicher Ausdruck für alle im Archiv gelagerten Bild- und Tonträger

ARD - Abkürzung für Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland, auch als Erstes Programm bekannt, meint aber alle darin zusammen geschlossenen Sendeanstalten.

ARD Digital - Das Programmpaket ("Bouquet") von ARD Digital umfasst 18 TV- und derzeit 22 Hörfunk- Angebote der ARD, eine Elektronische Programm-Zeitschrift (EPG) zur schnellen und übersichtlichen Information über die ARD-Angebote und den ARD-Online-Kanal. Die Fernsehprogramme: Das Erste, EinsMuXx, EinsExtra, EinsFestival, BR alpha, die acht Dritten Programme B1 (SFB), Bayerisches Fernsehen (BR), Hessen- Fernsehen (HR), »MDR- Fernsehen (MDR), N3 (NDR), ORB- Fernsehen (ORB), Südwest- Fernsehen (SWR), SR Fernsehen Südwest, WDR- Fernsehen (WDR) sowie die öffentlich- rechtlichen Gemeinschaftssender Phoenix, Kinderkanal, 3sat und ARTE. Die Hörfunkprogramme (derzeit): Bayern 1, B4 Klassik, B5 aktuell, Fritz, hr1 plus, hr2, hr2 plus, hr XXL, Jump, MDR Info, MDR Kultur, Sputnik, NDR 3, NDR 4, Radio Bremen 2, SFB 4 Multikulti, SWR 2, SR 1, WDR 3, WDR 5, sowie das DeutschlandRadio Berlin und der Deutschlandfunk. Der interaktive ARD-Online-Kanal bringt aktuelle Informationen (Nachrichten, Wetter) und multimediale Inhalte der ARD.

Area - Bereich innerhalb des FIDO-Netzes (und vieler anderer Netze), in dem Nachrichten zu einem bestimmten Thema ausgetauscht werden. In der Area DFUE.GER diskutieren die Teilnehmer beispielsweise über Datenfernübertragung. ( Offline-Reader, Point)

Area Code - Auch Ländercode oder Country Code. Begriff aus der DVD-Produktion, welcher es den Produzenten erlaubt, die Abspielbarkeit einer DVD-Video auf bestimmte Länder zu begrenzen. Area Code 1 sind die Vereinigten Staaten, Area Code 2 ist Europa und Area Code 3 ist Asien. Mit Area Code 1 geschützte Filme können somit nicht auf DVD-Playern in Europa abgespielt werden.

ARI - Abkürzung für Autofahrer-Rundfunk-Information (Firmenbezeichnung von Blaupunkt)

ARPANET - Die Mutter des Internet. Im Dezember 1969 bildeten vier Knoten ein kleines Netz, welches vom Pentagon (Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten) den Namen ARPANET erhielt.

Arpeggiator - Zerlegt gespielte Akkorde in Metodienverläufe. Hauptparameter eines Arpeggiators sind Tempo, Reihenfolge. und Transponierung.

ARRI - Abkürzung für Arnold und Richter. Firmenname. Deutscher Entwickler und Hersteller von Filmkameras

Artefact - (oder artifact) Artefakt, Bildfehler, künstlich hervorgerufener unnatürlicher Bildanteil.

Artefakt - Störende Defekte, die zum Beispiel in der Videotechnik auftreten, wenn durch hohe Kompression die Datenmenge so weit reduziert wurde, das eine störungsfrei Darstellung nicht mehr möglich ist. Man spricht auch von einer "Klötzchen"-Bildung.

ASA - Abkürzung für "American Standard Association", welche die Lichtempfindlichkeit von fotografischem Material genormt hat. Eine Wertverdopplung entspricht einer doppelten Lichtempfindlichkeit. Nach der alten logarithmischen Reihe (DIN) steht ein um drei Einheiten höherer Wert für eine Empfindlichkeitsverdopplung. Daraus ergibt sich folgende Beziehung zueinander: 100 ASA = 21 DIN, 200 ASA = 24 DIN, 400 ASA = 27 DIN. Heute wird auf den Filmen im Regelfall der ISO Wert angegeben der nichts weiter ist als eine Kombination von DIN und ASA = ISO 21/100 sind 21 DIN oder 100 ASA.

ASCII - Abkürzung für American Standard Code for Information Interchange. Grundlegendes Datenformat, durch das der Austausch von Textzeichen zwischen verschiedenen Betriebssystemen ermöglicht wird. Ein ASCII-Text enthält einen Standardsatz ohne Sonderzeichen und einen erweiterten Zeichensatz mit Umlauten etc., so daß ein Austausch auch mit nicht-englischsprachigen Dateien funktioniert. Mit ASCII sind Formatierungsfunktionen wie fett, kursiv, Einrückungen oder ähnliches nicht möglich. Ursprünglich für Fernschreiber entwickelter 7-bit-Code, der neben einigen Steuer- und Sonderzeichen die Ziffern 0 bis 9 sowie das Alphabet in Klein- und Großbuchstaben enthält. Später wurde dieser Code auf 8 bit (256 Zeichen) erweitert und enthält in dieser erweiterten Version zusätzliche Sonderzeichen wie z. B. Brüche, griechische Buchstaben sowie verschiedene Grafikzeichen zur Gestaltung z. B. von Rahmen. Bei Computern ist dieser Code Standard für die Codierung von Text.

ASF - Abkürzung für Active Streaming Format - Standard Format für Windows Media Dateien.

ASIC - Abkürzung für Application Specific Integrated Circuit. Anwendungsspezifischer integrierter Schaltkreis.

A-Signal - siehe Austastsignal

ASIO - Abkürzung für Audio Stream Input/Output: Von Steinberg entwickeltes Mehrkanal-AudioÜbertragungs Protokoll, das als Grundlage für die ASIO Treiber dient. Die Treiber ermöglichen eine besonders schnelle Kommunikation zwischen Audio Anwendung und Soundkarte.

ASK - Abkürzung für Amtlitude Shift Keying; spezielles Verfahren zur Amplitudenmodulation digitaler Signale. Modulationsart mit Umtastung der Träger-Amplitude.

ASL - Abkürzung für Adaptive Speed Leveling. Verfahren, das der amerikanische Hersteller US-Robotics in seinem Courier V.32terbo 21,6 ASL-Modem verwendet. Ermöglicht Geschwindigkeiten bis zu 21.600 bit/s mit gleichen Modems.

ASN - Abkürzung für Abstract Syntax Notaion

ASPEC - Abkürzung für Adaptive Spectral Perceptual Entropy Coding. Spezielle Audiobasisband-Codierung mit Datenreduktion; sie verwendet eine modifizierte DCT (MDCT) und den Huffmann-Code zur Entropie-Codierung.

aspect (ratio) - Seitenverhältnis von Breite zu Höhe eines Bildes oder Trickmusters.

Aspect Ratio - englisch für Seitenverhältnis. Unter der Aspect Ratio versteht man das Seitenverhältnis des Monitors oder des Fernsehers. Standard Computermonitore und Fernseher haben ein Seitenverhältnis von 4:3 (Breite zu Höhe). Widescreen Fernseher haben ein Seitenverhältnis von 16:9, was auch dem gängigen Kinoformat entspricht. Neben 16:9 und 4:3 sind die Formate 3:2 und 5:4 bei Computergrafik gängige Seitenverhältnisse.

Aspect Ratio - Grafik-Bildseitenverhältnis. Beim Standard-Grafikformat VGA, SVGA, XGA verhalten sich Breite und Höhe zueinander im Verhältnis 4:3, bei SXGA im Verhältnis 5:4.

Aspect Ratio - TV-Bildseitenverhältnis. Beim Standard-TV verhalten sich Breite und Höhe zueinander im Verhältnis 4:3 bzw. 1,33:1, bei Breitbild-TV sind es 16:9 bzw. 1,78:1

Aspektverhältnis - Das Verhältnis eines Film- oder Fernsehbildes in Bezug auf Höhe und Breite. Das Aspektverhältnis der meisten modernen Filmformate variiert zwischen 3:5 und 3:7, wodurch ein Problem bei der Umwandlung in ein Fernsehbild mit seinem mehr rechtwinklig geformte Aspektverhältnis von 3:4 entsteht. Entweder es kann nicht das gesamte Bild des Filmformates gezeigt werden oder es entstehen oben und unten am Bildrand schwarze Streifen.

Asphärische Linsen - Eine Linse, deren Oberfläche von der Kugelform abweicht und die mehrere Krümmungsradien hat, bezeichnet man als asphärische Linsen. Diese Linsen werden aufgrund der hohen Abbbildungsqualität in hochwertigen Objektiven eingebaut.

Assemble-Schnitt - Begriff aus der linearen Videotechnik. Das störungsfreie Aneinanderreihen von Bildsequenzen an eine bestehende Aufnahme. Elektronische Schnittart, bei der eine neue Bildsequenz an eine vorhandene Szene angefügt wird. Zusammen mit der Bild- und Tonspur wird auch eine neue Synchronspur aufgezeichnet.

Assembleschnitt - elektronisches Schneideverfahren bei der MAZ-Bearbeitung zum störungsfreien Aneinanderreihen einzelner Produktionsteile (sog. Takes).

Asset Management - Das Asset Management verwaltet Inventar im physikalischen und betriebswirtschaftlichen Sinne.

asset transfer - Asset-Übertragung, Weiterreichen von Inventar von einem Speicher oder Nutzer zu einem anderen.

asset - wörtlich: Vermögen(swert), Aktivposten, Guthaben: Ein Asset ist jedes beliebige Material, das von einem Broadcaster oder Dienstanbieter genutzt werden kann, z.B. eine komplette Programmdatei oder nur der Teil eines Programms, ein Ton, Bilder usw.

Assistenten - Assistenten (auch "Wizards") sind Dienstprogramme, die den Anwender bei komplexen Abläufen unterstützen oder bei der schnellen Erstellung von bestimmten Dokumenten wie Faxen, Einladungen, Internet-Seiten usw. helfen. Der Assistent fragt dabei Schritt für Schritt die erforderlichen Daten ab und generiert abschließend das fertige Dokument, das dann noch mit dem jeweiligen Programm beliebig verändert werden kann.

<"DDE_LINK1">AST - Abkürzung für Automatic Scan Tracking. Automatische Kopfnachführung (oder Spurnachführung) beim Video-Recorder (spez. Bezeichnung der Fa. Ampex). Die Lage der Videoköpfe wird mit Piezo-Elementen nachgeregelt. AST entspricht automatic tracking.

Astigmatismus - Abbildungsfehler bei einfachen optischen Systemen; schräg in sie einfallende Lichtstrahlen haben einen anderen Brennpunkt als gerade einfallende Strahlen; dadurch ergeben sich Unschärfen auf der Abbildungsebene.

Astra Digital Radio - ADR - vom Satellitenbetreiber Astra entwickeltes Übertragungsverfahren für digitale Hörfunkprogramme im Paket mit analogem Fernsehen, die seit 1995 via ASTRA-Satelliten ausgestrahlt werden. Basiert auf dem Datenreduktionsverfahren MUSICAM / MPEG-1. Dabei können bis zu zwölf Stereo-Programme huckepack auf dem Bildträger reiten. ADR verwendet Musicam-Datenreduktion mit einer festen Datenrate von 192 Kilobit pro Sekunde (einschließlich Fehlerschutz 256 kBit/s), das ist rund ein Siebtel des CD-Standards. Dennoch ist die Qualität gut, solange im Studio nicht allzu viel Dynamikkompression betrieben wird. Zusätzlich werden 9,6 kBit/s für Radio Data Signale (RDS), Conditional Access (Zugangskontrolle für Pay-Radio) und andere Steuerdaten eingesetzt. Über 70 vorwiegend deutschsprachige ADR-Programme sind derzeit via Astra zu empfangen, darunter fast alle öffentlich-rechtlichen. Bei den Emfangsgeräten setzt sich immer mehr der kombinierte Receiver für Analog-TV und ADR durch. Es gibt aber auch reine ADR-Hörfunkempfänger. Über Kabel oder terrestrisch ist ADR nicht zu empfangen.

Astra - Satellitensystem, das von der in Luxemburg ansässigen Firma Société Européenne des Satellites (SES) betrieben wird. Die Astra-Familie (1A-G) hat inzwischen sieben Satelliten auf der Orbitposition 19,2° Ost für die Übertragung von analogen und digitalen Radio- und Fernsehkanälen. Neben vielen ausländischen Programmen sind fast alle deutschsprachigen Fernseh- und Radioprogramme analog und digital mit einer Sat-Antenne ("Schüssel") empfangbar, die einen Durchmesser von 60cm haben muss.

Asymetrische Verzerrung - Geometriefehler bei Monitoren. Eine sehr problematische Sache, denn diesem Fehler ist mit den Regelmöglichkeiten vieler Monitore nicht beizukommen. Der Grund ist ein schlechter interner Abgleich oder einfach mindere Qualität der Elektronik. Eventuell beeinflußt ein anderes Gerät (z.B. Lautsprecherboxen) in der Nähe den Monitor.

asyn - Abkürzung für Asynchron

Asynchrones Lernen - Der Prozeß der Wissensvermittlung durch Lehrende und die Aufnahme des Wissens durch Lernende findet zeitlich versetzt statt. (z.B. Lernen mit Studienbriefen, Kommunikation über Newsgroups, etc.) Gegenteil: synchrones Lernen

asynchrone Übertragung - eine zusätzliche Taktleitung wie bei der synchronen Übertragung ist nicht notwendig. Empfänger und Sender müssen aber mit der gleichen Geschwindigkeit arbeiten. Modems arbeiten normalerweise asynchron. Es wird ein Start- und ein Stopbit verwendet.

Asynchronismus - beim Film: zeitliches Auseinanderlaufen von Bild und zugeordnetem Ton.

Asynchronismus - im elektronischen Bereich: unterschiedliche Taktgeberfrequenzen oder Laufzeitverzögerungen zwischen zwei verschiedenen Bildquellen.

asynchronous transmission - Asynchrone Übertragung: Eine Übertragungstechnik, bei der die beiden beteiligten Kommunikationseinrichtungen keinen gemeinsamen Taktgeber (clock) benötigen. Stattdessen weden die Taktsignale aus speziellen Bits oder Zeichen (z.B. Start-/Stopp-Bit, Flag-Zeichen) im Datenstrom selbst abgeleitet.

AT (-Kommandos) - Abkürzung für "Attention" - also "Achtung, da kommt ein Befehl". Die AT-Kommandosprache hat sich als Standard in der Modem-Kommunikation durchgesetzt und wird immer häufiger (aber noch lange nicht standardmäßig) auch zur Kommunikation mit ISDN-Adaptern verwendet (siehe auch Modem-Befehle). Die AT-Grundfunktionen sind weitgehend nach dem Firmenstandard des amerikanischen Modemherstellers Hayes normiert. Seit Einführung der ersten Hayes-Modems haben sich aber nicht genormte Abweichungen vom Ur-Standard gebildet.

AT-Befehle - Kommandosprache zur Modemsteuerung (Modem). Der AT-Befehlssatz, bei dem die Kommandos durch ein "AT" für "Achtung (Attention)" eingeleitet werden. siehe Hayes-Befehle

ATC - Abkürzung für Automatic Time Corrector; kann in den Wiedergabeweg von MAZ-Anlagen eingeschaltet werden und beseitigt Wiedergabefehler

ATF - Abkürzung für Automatic Track Finding (oder: Automatic Track Following) "Automatische Spurfindung", automatische Spurnachführung beim 8-mm-System: auf den unteren Abschnitten der Schrägspuren werden bestimmte Hilfsfrequenzen oder "Pilotfrequenzen" (pilot tone tracking) aufgezeichnet; beim Abspielen wird aus den Übersprech-Signalen die Regelspannung für den "ATF"-Servo (Band-Servo) gewonnen, der die Bandgeschwindigkeit so lange nachregelt, bis die Spurlage stimmt. Auch Digital Betacam arbeitet mit dem "Pilot Tone Tracking"-System.

Athlon - so benennt Mitte 1999 AMD den K7-Prozessor. Damit passt AMD die Namensgebung seinem Erzrivalen Intel an, der seine Chips schon seit längerem mit Namen versieht. Der Prozessor basiert auf einer neuen Architektur und ist mindestens so leistungsfähig wie der Pentium III mit der gleichen Taktfrequenz. Vor allem bei den für Multimedia wichtigen Fliesskomma-Befehlen ist der Prozessor stark.

ATM - Abkürzung für Adobe Type Manager. Der Adobe Type Manager ist ein Add-On für WINDOWS oder MacOS und skaliert PostScript Type 1-Fonts (Zeichensätze) in jeglicher Größe und Auflösung. Das gilt für die Darstellung auf dem Bildschirm wie fürs Drucken. Ähnliches tut WINDOWS mit den sogenannten Truetype-Fonts zwar auch, im professionellen Bereich sind aber trotzdem wegen der hohen Darstellungsqualität hauptsächlich Type-1-Fonts im Einsatz. Die Qualitätsunterschiede machen sich besonders bei hochauflösenden Druckern (mehr als 600 dpi) bemerkbar. Ein Nachteil der Type-1-Schriften ist, daß sie ziemlich teuer sind.

ATM - Abkürzung für Asynchronous Transfer Mode (Asynchroner Übertragungsmodus) Standardisierte digitale Übertragungs- und Vermittlungstechnologie, die auf einem asynchronen Zeitmultiplexverfahren beruht, die den Bandbreitenbereich von 2 Mbit/s bis zu derzeit geplanten 155 Mbit/s abdeckt. Verbindet die Vorteile einer verbindungsorientierten Vermittlung (jeder Teilnehmer hat seine eigene Leitung) mit den Vorteilen der sogenannten Paketvermittlung. Es handelt sich um ein "zellenorientiertes" Verfahren, mit einer genormten Zellenlänge von 53 Bytes. Durch die Zerlegung der Daten in einheitlich lange Pakete mit einer Kennung für den Zielort können unterschiedliche Signale (Sprache, Daten, Bilder) fast gleichzeitig bei höchster Übertragungsgeschwindigkeit über nur eine einzige Leitung übertragen werden. "asynchrom" meint: Daten werden schneller vom Server zum Nutzer übertragen als umgekehrt. Die ATM-Pakete nutzen - im Gegensatz zur im Internet verwendeten TCP/IP-Technologie - auf ihrem Weg vom Sender zum Empfänger alle den gleichen Weg. Ein weiterer Vorteil ist, daß jeder Benutzer nur die Datenübertragungsrate zahlt, die er auch wirklich im Netz nutzt. Der ATM-Service T-Net-ATM der Deutschen Telekom bietet Gesamtlösungen für Telekommunikation mit Zugangsgeschwindigkeiten von 2 Mbit/s, 34 Mbit/s und 155 Mbit/s.

Atmen - bei der Filmwiedergabe ein stetiges Wechseln zwischen Schärfe und Unschärfe

ATM layer - ATM-Schicht: Die zweite Schicht im ATM-Referenzmodell, die für den Zellentransport auf einem virtuellen Kanal sorgt.

Atmo - Abkürzung für Akustische Atmosphäre; Hintergrundgeräusch eines Raumes oder Aufnahmeortes

Atmosphärenton - Hintergrundgeräusch, Allgemeinton.

ATR - Abkürzung für Audio Tape Recorder. Audio-Recorder, Audio-Bandgerät, Tonbandgerät

ATRAC - Abkürzung für Adaptive Transform Acoustic Coding. Datenreduktionsverfahren von Sony im Audio-Bereich, das die psycho-akustischen Effekte Verdeckung und Hörschwelle nutzt. Anwendung z.B. bei der MD.

ATRC - Abkürzung für Advanced Television Research Consortium. Forschungs-Konsortium für verbessertes Fernsehen, bestehend aus: D. Sarnoff Research Center, North American Philips, Thomson Cosumer Electronics und NBC.

ATS - Abkürzung für Automatischer Sendersuchlauf. Dient dazu, alle Sender zu finden und mit der Fernbedienung so zu programmieren, daß alle Programme am gewohnten Platz sind, ist bei einem neuen Fernsehgerät meist ein ziemlich zeitraubendes Stück Arbeit. Trotz eingebauter Computertechnik sind die meisten Fernseher noch zu dumm, um Ihre Wünsche einfach umzusetzen. Je nach TV-Gerät führen verschiedene Wege zur Programmbelegung: Geräte mit der erweiterten ATS-Euro-Plus-Ausstattung sortieren die Programme gleich nach Reihenfolge, d.h. ARD auf 1, ZDF auf 2 usw.

ATSC - Abkürzung für Advanced Television Systems Committee. Fachausschuß, der sich mit der Entwicklung verschiedener HDTV-Standards befaßt.

ATS-Europlus - Abkürzung für "Automatic Tuning System". Automatischer Sendersuchlauf in einem (Auto-)Radio, wodurch alle am Ort empfangbaren Sender automatisch gespeichert werden. Ihre Reihenfolge läßt sich nur beim weiterentwickelten ATS-Europlus-System problemlos ändern. ATS-Europlus erkennt zudem die Sendernamen und ordnet den Programmen ihre ShowView-Leitzahlen automatisch zu; außerdem unterstützt ATS-Europlus auch NexTViewLink und Follow-TV

Attachment - Anlage zu einer E-Mail. Damit werden Dateien bezeichnet (Töne, Bilder, Videos etc.), die zusammen mit der entsprechenden E-Mail an den oder die Adressaten geschickt werden. Die Anlage wird in einem möglichst portablen Format verschlüsselt (MIME-kodiert), damit auch die Übertragung zwischen den unterschiedlichsten Computern möglich ist.

Attach - nennt man eine Datei (z.B. ein Programm), die zusammen mit einer E-Mail verschickt wird.

Attack - (Anstiegszeit, Einrege(zeit) Der Hüilkurvenparameter Attack bestimmt die Zeit, in der die Hüllkurve nach dem Start den größten Wert erreicht.

ATV - Abkürzung für Advanced Television. Fernsehen mit verbesserter Bildqualität (HDTV, EDTV, IDTV)

<"ATVEF">ATVEF - Abkürzung für Advanced Television Enhancement Forum; Konsortium von Hardwareherstellern und Programmanbietern, das aus unterschiedlichen Verfahren zur Verbindung von Fernsehen und Internet eine Norm schaffen will. Darüber hinaus sind in den vorliegenden Normentwürfen des ATVEF Anschlüsse definiert, über die weit mehr als nur Fernseher und Computer gesteuert werden können.

<"auc">AuC - Abkürzung für Authority Center; Eine Datenbank, die der Mobilfunknetzbetreiber für die Autorisierung des Kunden und dessen Zugangsberechtigung betreibt. Dient zur Sicherheitsprüfung der Teilnehmer und vergibt Sicherheitsschlüssel (Zahlencodes).

Audio - Ausdruck für den Bereich der Elektronik, der mit Hören zu tun hat, also für elektronische Ton-Aufnahme- und Wiedergabegeräte und alles, was dazu gehört.

audio breakaway - (ABKW) "Audio-Abtrennung": getrennte Führung der Audio- und Video-Signale (Gegensatz: audio follow video).

Audio-Dub - (Nachvertonung; Bei den meisten DV-Camcorder Modellen besteht die Möglichkeit, nachträglich zum Originalton eine zusätzliche Toninformation aufzuspielen. Kommentare zu einzelnen Szenen, Musik zum Originalton, usw..

Audio-Dubbing - englischer Begriff für Nachvertonung. Das nachträgliche Überspielen der Tonspur mit einem neuen Ton, wobei das Bild erhalten bleibt. Bei analogen Videoformaten (VHS) wird dazu die Längsspur (meist Mono) genutzt. Bei Digitalvideo stehen im 12-Bit-Modus (32 KHz) zwei von insgesamt vier Tonspuren zur Nachvertonung zur Verfügung. Kopieren einer Audio Information von einer Spur auf eine andere mit gleichzeitigem Einmischen weiter Information, zum Beispiel Sprechertexte. siehe Nachvertonung

Audio-DVD - siehe DVD

Audiofocus - Der digitale Signalprozessor des DSA-Systems ermittelt über ein Meßmikrophon den akustischen Frequenzgang im Fahrzeuginnenraum und steuert einen elektronischen 9-Band-Gleichwellen-Equalizer, der alle vier Kanäle getrennt regelt. Unabhängig von Innenausstattung oder Karosseriebauart des Fahrzeugs werden die unterschiedlichen Laufzeiten von den vier Lautsprechern bis zum Kopf des Fahrers ermittelt und durch Laufzeitenkorrektur ausgeglichen. Das Ergebnis "akustische Mitte" wäre mit einem konventionellen Balance-Regler nicht zu erreichen.

Audio follows - Englische Ausdruck für den Zustand, wenn das Audiosignal bei der Signalschaltung mit einem anderen Signal (Video oder Computer) verbunden ist. Breakaway bezeichnet den Zustand des getrennten Routens/Schaltens.

audio follow video - (AFW) Zusammengehörige Audio- und Videosignale werden auf einer gemeinsamen Leitung geführt (Gegensatz: audio breakaway).

Audiomischer - Ein Mischpult erlaubt neben der Veränderung des Frequenzganges das Mischen und/ oder Überblenden mehrerer Audiosignale sowie die Lautstärkenregulierung.

Audio Mix Modus - Diese Funktion ist bei DV-Geräten zu finden. Ermöglicht die Balance-Einstellung zwischen Stereospur 1 und 2 (Pegelanpassung zwischen Original- und nachvertontem Ton).

Audiorecorder - Audiorecorder ermöglichen die Aufnahme und das Abspielen analoger oder digitaler Audiosignale. Sie können auf Magnetbändern oder optischen Systemen basieren. Audiorecorder und deren Tonträger sind weltweit standardisiert. Die bekanntesten Bandsysteme sind die klassische Cassette, das Tonband sowie der DAT-Recorder. MD-Recorder beruhen auf magnetischen Datenträgern vergleichbar mit Disketten oder Harddiscs. Optische Systeme basieren auf den CD-ROM- oder DVD-Technologien.

Audiostreams - Datenströme von digitalen Audiodaten. Der Prozessor schickt die Audiostreams von der Festplatte zur Soundkarte, um sie dort verarbeiten zu lassen, in ein Analogsignat umzuwandeln und über die Lautsprecher wiederzugeben.

Audiotext - Ansageprogramm, das am Telefon Informationen und Unterhaltung für Anrufer bietet. Audiotextanwendungen werden über Sprachverarbeitungssysteme realisiert. Dem Anrufer wird hierbei meist die Möglichkeit zum Dialog geboten. Er kann über ein Menü mit Optionen per Tonwahl, Pulswahl oder durch Kontrollworte per Spracherkennung steuernd in den Ablauf des Programms eingreifen.

audio track - Audiospur, Tonspur

Audiovision - Allgemeinbegriff für die Speicherung, Übertragung, Vermittlung und Wiedergabe von Informationen durch die gleichzeitige Präsentation von Bild und Ton.

Audiovisuelle Medien - sind Kommunikationsmittel, die mit Bild- und Toninformationen arbeiten.

Aufblende - das Hellerwerden eines Bildes vom völligen Schwarz bis zur normalen Helligkeit; beim Film durch Öffnen einer Blende; beim Fernsehen durch Hochregeln des Bildsignals von Null bis zum Sollwert

Aufblende - das Lauterwerden einer Tonwiedergabe von Stille bis zum Sollwert durch Hochregeln des Tonsignals

Aufhellung - mit diffusem Licht Erhellung zu dunkler Partien der Szene; mindert den Kontrast

Auflagekraft - Schallplattentonabnehmer benötigen eine bestimmte Auflagekraft, um verzerrungsfrei abtasten zu können

Auflagemaß - Sollabstand der lichtempfindlichen Schicht zu einem auf unendlich eingestellten Objektiv in der Kamera

Auflösung - Allgemein, die Fähigkeit, kleinste Einzelheiten im Bild darzustellen. Die Anzahl der Bildelemente (Pixel) oder Druckpunkte pro Längen- oder Flächeneinheit aus denen sich ein Bild in horizontaler und vertikaler Richtung zusammensetzt sind Standardangaben zur Bildauflösung (Image Resolution). Einheiten dafür sind dpi (dot per inch), ppi (pixel per inch), lpi (lines per inch) oder ppcm (Pixel pro cm). Gelegentlich wird auch die Gesamtzahl an darstellbaren Bildpunkten angegeben, so z.B. 1 Megapixel bei digitalen Kameras.

Auflösung - Bei Digitalen Photoapparaten. Mit konventionellen Kameras aufgenommen Bilder haben rund 15-20 Millionen Bildpunkte. Die einfachsten Digitalkameras zerlegen das Bild in 480 x 640 Bildpunkte (300000 Pixel). Diese Auflösungsklasse reicht für alle PC-Anwendungen wie Gestalten von Homepages oder zum Versenden von EMails aus. Zum Ausdrucken ist die Bildqualität nur bedingt geeignet. Die nächst bessere Klasse hat 800000 Pixel (1024 x 768). Diese Bilder kann man im Format 9 x 13 cm cm ausdrucken. Mit einem guten Tintenstrahldrucker und festem, glänzenden Papier, sind diese Ausdrucke einem Foto schon recht ähnlich. Noch bessere Consumer-Kameras bieten zwischen 1,2 und 1,4 Millionen Bildpunkten. Abgesehen von der besseren Bildqualität bieten diese Kameras auch eine gute Ausstattung. Audrucke guter Qualität sind mit 2-Millionen-Pixel-Kameras in einer Größe von 13 x 18 cm möglich. Die hochauflösenden Kameras - auch XGA-Kameras genannt - lassen auch manuelle Einstellungen von Belichtungszeit und Blende zu und ermöglichen krative Experimente mit Licht.

Auflösung - Bei Druckern, Belichtern und Scannern wird die Auflösung in der Regel in dpi, dots per inch angegeben. Typische Auflösungen für den Druck von Halbtonbildern: 300 dpi und 600 dpi und bei Belichtern 1200 dpi und 3500 dpi. Bei Scannern unterscheidet man zwischen der physikalischen und interpolierten Auflösung. Wobei eine hohe Abbildungsqualität nur mit einer hohen physikalischen Auflösung erreichbar ist.

Auflösung - Beim Computer. Unter Auflösung versteht man beim Monitor die Anzahl der waagerechten und senkrechten Bildpunkte (Pixel), aus denen sich ein Monitorbild zusammensetzt. Man unterscheidet hier die Bildauflösung, die üblicherweise in dpi (dots per inch, also - Punkten pro Zoll (1 Zoll = 2,54 cm)) angegeben wird (96 dpi beim PC und 72 dpi beim Mac zur Ausgabe am Monitor) und die Arbeitsauflösung der Grafikkarte. Grundsätzlich gilt: je höher die Auflösung des Bildes, desto detailreicher ist die Darstellung des Bildschirminhaltes und desto größer ist der verfügbare Arbeitsbereich auf dem Bildschirm. Typische Auflösung für Grafikkarten: 320 x 240 (CGA), 640 x 480 (VGA), 800 x 600 (S-VGA, SuperVGA), 1024 x 768 (XGA), 1280 x 1024 (UXGA). Grundsätzlich gilt, daß die Auflösung einer Grafikkarte abhängig ist vom Grafikkarten-Speicher, der Bildwiederholfrequenz und der Farbtiefe: je höher die Auflösung, um so geringer die Bildwiederholfrequenz und die Farbtiefe. Grafikkarten mit 2 Mbyte Speicher können bei 1280 x 1024 Bildpunkten nur 256 Farben darstellen, während bei einer 800 x 600er Auflösung 16,7 Mio. Farben möglich sind. Zu bedenken ist, daß eine sinnvolle Bildschirmgröße auch immer abhängig ist von der Anwendung: Bildverarbeitung mit einer Auflösung von 1280 x 1024 auf einem 17"-Monitor ist denkbar. CAD sollte bei dieser Auflösung aber doch auch einem 20"-Zoll-Monitor angewendet werden.

Auflösung - Beim Monitor. Unter Auflösung versteht man die Anzahl der Bildpunkte, die für ein vollständiges Bild zur Verfügung stehen. Die Auflösung wird definiert als die pro Zeile gleichzeitig darstellbare Anzahl von Bildpunkten multipliziert mit der Anzahl Zeilen des Bildschirms. Die Fähigkeit eines Monitors, hohe Auflösungen zu verarbeiten, hängt wesentlich von folgenden Faktoren ab: Punktabstand, Leistung der Ablenkeinheit und Fokussiergenauigkeit. Die Auflösung von Monitoren wird in Pixeln angegeben. Übliche Auflösungen bei Standard-PC's sind 640 x 480, 800 x 600 und 1024 x 768 Pixel. Für CAD-Anwendungen und ähnliches werden auch höhere Auflösungen von 1280 x 1024 und 1600 x 1280 Pixel genutzt.

Auflösung - Beim Projektor: Angabe über die Anzahl der Pixel (Punkte) in einem Bild: horizontale Punkte (Breite) x vertikalen Punkte (Höhe). Bei TV Bildern spricht man oft von Linien (Höhe). DLP und LCD Projektoren liefern die besten Bilder, wenn die Auflösung der Grafikkarte der natürlichen Auflösung der Matrix entspricht. In der Regel werden bessere Ergebnisse erzielt, wenn die Grafikkarte auf die Projektorauflösung eingestellt wird, als wenn die Auflösung durch die Elektronik des Projektors konvertiert wird. Bei Windows 95/98 in "Einstellungen", "Systemsteuerung", "Anzeige", "Einstellungen" kann die Auflösung verändert werden. Bei MACs entscheidet der an der Grafikkarte angeschlossene Monitor über die Auflösung.

Auflösung - In der Fernsehtechnik ist Auflösung die Bezeichnung für die Fähigkeit, kleinste Bildteile voneinander getrennt wiederzugeben. Je mehr Linien zu sehen sind, desto besser ist die Wiedergabe. Vertikale Auflösung = 625 Zeilen = Fernsehnorm. Horizontale Auflösung = Bildpunkte je Zeile. Formel für die Berechnung: Bildauflösung in MHz = Linien : 83. Bildauflösung in Linien = Bildauflösung in MHz x 83. Für den Bereich Broadcast existiert eine Reihe verschiedenster Auflösungen für die unterschiedlichen Standards (NTSC, PAL, SECAM), insbesondere beim digitalen Fernsehen. Bei eingescannten, digitalisierten Film sind die Kürzel 2k für 2048 x 1536 und 4k für 4096 x 3072 gebräuchlich.

Auflösungsvermögen - Maß für die Fähigkeit eines optischen oder elektronischen Systems sowie einer fotographischen Schicht, kleinste Bildteile wiederzugeben.

Aufmerksamkeitston - Einblenden eines akustischen Signals in laufende Telefongespräche - z. B. beim Aufschalten und beim Anklopfen.

Aufn. - Abkürzung für Aufnahme

Aufnahmebericht - Formular mit Eintragungen aller relevanten Daten und Fakten eines Produktionsteiles, z.B. einer Szene

Aufnahmegeschwindigkeit - Geschwindigkeit, mit der ein Bild- oder Tonträger (z.B. Magnetband oder Film) bei der Aufnahme im Aufnahmegerät transportiert wird; ist bei Trickaufnahmen nicht mit der Wiedergabegeschwindigkeit identisch

Aufnahmekopf - Magnetkopf im Aufnahmegerät (MAZ oder Tonbandgerät) zur Bild- oder Tonaufzeichnung

Aufnahme Modi - Verschiedene Modi stehen zur Auswahl: 1. Nach Auslösen der Aufnahmefunktion nimmt die Kamera für z.B. 5 Sekunden auf. 2. Die Aufnahme erfolgt nur, wenn die Aufnahmetaste gedrückt wird. 3. Die Aufnahme startet nach einmaligen Drücken der Aufnahmetaste.

Aufnahmeort - genauer Ort einer Aufnahme (z.B. Studio oder Außenaufnahmeort)

Aufnahmeröhre - Elektronenröhre in der Videokamera, die das optische Bild in elektrische Signale umwandelt; dabei wird das Bild auf eine fotoelektrische Schicht projiziert, die von einem Elektronenstrahl abgetastet wird.

Aufnahmewinkel - von einem Kameraobjektiv erfaßte Fläche, abhängig vom Aufnahmeformat und der Brennweite des Objektivs.

Aufprojektion - Projektionsverfahren, bei dem das Bild auf eine reflektierende Wand projiziert wird; Gegensatz Rückprojektion; bei der A. können Kamera und Projektor durch einen halbdurchlässigen Spiegel in eine optische Achse gebracht werden, um Hintergrundeinblendungen ähnlich des Chroma Key-Verfahrens zu erzielen 

Aufschalten - Möglichkeit bei Telefonanlagen, sich in eine bestehende Gesprächsverbindung einzublenden. Dieses wird akustisch durch einen Aufmerksamkeitston signalisiert.

Aufsichtsrat - Begriff aus dem eCommerce. Gesetzlich vorgeschriebenes, von der Hauptversammlung gewähltes Kontrollorgan der Aktiengesellschaft und der Genossenschaft; bestellt den Vorstand, überwacht die Geschäftsführung, prüft den Jahresabschluss und Geschäftsbericht; hat mindestens drei Mitglieder.

Aufsichtsvorlage - Vorlage aus undurchsichtigem Material, wie Fotos, Gemälde, Zeitungen etc.

Aufwärtskompatibel - als aufwärtskompatibel versteht man weiterentwickelte Hard- und Software, die noch grundlegende Eigenschaften (Attribute) der Vorgängerversion enthält.

Aufwendungen - Begriff aus dem eCommerce. Begriff des Bilanzrechts für Maßnahmen die Kosten verursachten.

Aufz. - Abkürzung für Aufzeichnung

Aufzeichnung - elektronische Aufnahme von Bild und Ton auf Magnetband oder Film.

Aufziehen - das Hochziehen eines Einstellers am Bild- oder Tonmischpult; auch Erweitern des Aufnahmewinkels einer Film- oder Fernsehkamera durch Betätigen eines Varioobjektives (Verringerung der Brennweite).

Ausblenden - das Dunklerwerden eines Bildes bis zum Schwarz; beim Film durch Schließen einer Blende; beim Fernsehen durch Herabregeln des Bildsignals bis Null.

Ausblenden - das Leiserwerden einer Tonwiedergabe bis zur Stille durch Herabregeln des Tonsignals bis Null.

Ausfall, permanenter - Zustand, in dem die Zelle oder Batterie nicht mehr auf zufriedenstellendes Leistungsverhalten zurückgeführt werden kann.

Ausfall, reversibler - Ausfallzustand, der mit Hilfe bestimmter elektrischer Prozeduren oder durch Rekonditionierung behoben werden kann.

Ausfall - Zustand, in dem eine Maschine nicht mehr zufriedenstellend arbeiten kann. Es gibt verschiedene Ausfallarten (temporär, permanent).

Ausformiert - Batterien - insbesondere geschlossene Bleibatterien - bei denen die gesamte Paste auf den Platten in aktive Masse umgewandelt ist. Siehe Konditionierung.

Ausgangsleistung - benennt die maximale Leistung eines Verstärkers in W (Watt). Um eine Beschädigung der Lautsprecher zu vermeiden, sollten man darauf achten, daß die Belastbarkeit des Lautsprechers größer ist als die Ausgangsleistung des Verstärkers

Ausgangswiderstand - Ohmscher Widerstand einer Spannungsquelle, zum Beispiel des Lautsprecherausgangs am Verstärker. Er sollte möglichst klein sein, damit Eigenschwingungen der Lautsprechermembran gut gedämpft werden. Kleine Ausgangswiderstände verringern generell den Einfluß von Kabelkapazitäten

Ausgleichsladung - Eine Ausgleichsladung ist eine für das Gewährleisten von Volladung verlängerte Ladung mit bis zu 20 % Überladung.

Ausleger - Arm des Tongalgens oder des Kamerakrans, meist auf einem Drehpunkt gelagert, an dessen Ende das Mikrofon oder die Kamera montiert ist.

Ausleger - überstehendes Gerüstteil zur Aufnahme von Dekorationen, Beleuchtungskörpern usw., auch zur Abstützung.

Ausleuchten - siehe Einleuchten

Ausleuchtzone - von einem Satelliten bestrahltes Gebiet, siehe Footprint.

Ausmustern - Aussuchen des weiterzuverwendenden Materials aller Bild- und Tonaufnahmen einer Produktion oder eines Produktionsteiles

Ausschnitt - von der Kamera aufgenommer Teil einer Szenerie.

Außenübertragung - Fernseh- oder Hörfunkübertragung von einem außerhalb des Studios befindlichen Ort mit mobilen Übertragungseinrichtungen (Übertragungswagen)

Ausspiegeln - mit einem Spiegel im Strahlengang eines Projektors kann das Bild bzw. ein Teilbild herausgeleitet und mit einem fremden Bild durch Trickverfahren gemischt werden. Wird auch genutzt, um mit einer Videokamera das Bild einer Filmkamera für die Überwachung der Dreharbeiten auszuspiegeln.

Ausstellungsversicherung - Begriff aus dem eCommerce. Besonderer Versicherungszweig im Rahmen der Transportversicherung. Versicherung von Ausstellungsgut.

Aussteuern - Einstellen der von den Tonquellen abgegebenen Tonspannungen auf den gewünschten Wert.

Aussteuern - Einstellen von Bildparametern (Helligkeit, Kontrast, Gradation, Farbsättigung) bei elektronischen Bildgebern.

Aussteuerung - Für gute Klangqualität von Audioaufzeichnungen muß der Aufnahmepegel so eingestellt werden, daß laute Passagen nicht das Band übersteuern, was als Verzerrung hörbar würde, und leise Passagen nicht im Rauschen untergehen. Dabei hilft die Aussteuerungsanzeige, die jedoch bei hochwertigen Bandmaterial etwas über den Nullpunkt ausschlagen darf.

Aussteuerungsmesser - Lichtzeiger- oder Zeigerinstrument oder Leuchtskala aus Plasma oder LEDs, in dB oder % geeicht, für die Anzeige der Tonspannung am Mischpult.

Austastlücke - Damit ist beim Aufbau des Fernsehbildes die kurze Zeitspanne zwischen den Zeilen gemeint. In dieser Bildlücke sind nur Synchronimpulse enthalten. siehe Austastung

Austastsignal - Fernsehsignal; wird in der Austastlücke übertragen und enthält die Impulse für die horizontale und vertikale Elektronenstrahlsteuerung (A-Signal).

Austastung - während der Zeit des Elektronenstrahlrücklaufes in der Bildaufnahmeröhre der Kamera und der Bildröhre des Empfängers (Monitors) geschieht eine Dunkeltastung (die Austastlücke); findet statt zwischen den Zeilen und den Bildern.

Auszahlungskurs - Begriff aus dem eCommerce. Der Prozentsatz des Darlehens, der nach Abzug eines Anteils (%) (Damnum/Disagio) an den Darlehensnehmer ausgezahlt wird.

Authentication - siehe AUC. Eine Datenbank, die der Mobilfunknetzbetreiber für die Autorisierung des Kunden und dessen Zugangsberechtigung betreibt. Dient zur Sicherheitsprüfung der Teilnehmer und vergibt Sicherheitsschlüssel (Zahlencodes).

Authorization - englisch für Berechtigung, meint das Recht eines Anwenders, auf bestimmte Daten nur mit definierten Funktionen wie Lesen, Ändern, Einfügen oder Löschen zuzugreifen. Diese Rechte werden von einem Administrator vergeben.

Auto 16:9 - Automatische, sendergesteuerte Umschaltung in das 16:9 Vollformat für Fernsehempfänger.

autochanger - Wechselautomat, z.B. für Festplatten oder CD-ROMs.

AutoClean - Automatische Kopftrommelreinigung.

AutoCue - Einrichtung, mit der Textvorlagen in den optischen Weg einer Fernsehkamera eingespiegelt werden können, die vom Moderator gelesen werden, während er in die Kamera blickt; auch Teleprompter genannt.

Auto Cue - Funktion an Cassettenspielern oder CD-Playern. Beginnt den Abspielvorgang direkt am Beginn des Titels. Unterbindet, wenn vorhanden, Vorlaufzeit ohne Ton.

Auto-Fallback/Auto-Fallforward - Zwei Funktionen, mit denen je nach Leitungsqualität die Geschwindigkeit, die beim Verbindungsaufbau zwischen den Modems vereinbart wurde entweder zurückgenommen (Fallback) oder erhöht (Fallforward) wird. Die Funktionen werden über AT-Befehle am Modem aktiviert. (siehe auch Auto-Retrain)

Autofokus - Automatische Messung und Einstellung der richtigen Entfernung oder Bildschärfe an einer Optik über Infrarot-Strahl-Messung.

Autoinhaltsversicherung - Begriff aus dem eCommerce. Versicherung der Gegenstände, die sich im Inneren eines geschlossenen Autos befinden oder bei der Fahrt mitgeführt werden.

Autolokator - üblicher Begriff für eine automatische Bandsuchlaufeinrichtung, mit der bei Tonbandmaschinen programmierte Bandstellen lokalisiert werden können

Auto Longplay - Schaltet automatisch die Bandgeschwindigkeit auf Longplay, wenn die verbleibende Restspielzeit der Cassette in der Standardgeschwindigketi für eine Timeraufnahme nicht mehr ausreicht.

Automatenversicherung - Begriff aus dem eCommerce. Versicherung von Waren-, Musik-, sowie Spielautomaten. Neben den Automaten selbst ist auch der Inhalt (Waren und Geld) mitversichert.

automatic colour correction - englisch für Automatische Farbkorrektur, z.B. in Filmabtastern.

automatic gain control - englisch für Automatische Verstärkungsregelung.

automatic scan tracking - englisch für Automatische Kopfnachführung (oder Spurnachführung) beim Video-Recorder (spez. Bezeichnung der Fa. Ampex). Die Lage der Videoköpfe wird mit Piezo-Elementen nachgeregelt. AST entspricht automatic tracking.

automatic track finding (oder following) - englisch für „Automatische Spurfindung", automatische Spurnachführung beim 8-mm-System: auf den unteren Abschnitten der Schrägspuren werden bestimmte Hilfsfrequenzen oder "Pilotfrequenzen" (pilot tone tracking) aufgezeichnet; beim Abspielen wird aus den Übersprech-Signalen die Regelspannung für den "ATF"-Servo (Band-Servo) gewonnen, der die Bandgeschwindigkeit so lange nachregelt, bis die Spurlage stimmt. Auch Digital Betacam arbeitet mit dem "Pilot Tone Tracking"-System.

automatic tracking - Automatische Spurhaltung (oder Spurnachführung), autom. Kopfnachführung (entspricht dynamic tracking): die Lage der Videoköpfe auf der Kopftrommel wird mit Hilfe von Piezo-Elementen automatisch nachgeregelt.

Automation - Automatisierte Steuerung von Mischpultregtern während der Wiedergabe.

Automatische Amtsholung - Funktion von ISDN-Anlagen. Automatische Amtsholung (auch spontane Amtsholung genannt) bedeutet, daß sofort nach dem Abheben des Hörers eine Amtsleitung zur Verfügung steht. Oft wird jedoch die Amtsholung mit einer 0 programmiert, so daß interne Nummern ohne Zusatztaste gewählt werden können.

Automatische Anrufverteilung - Annahme eines Anrufes und Einstellen in eine Warteschleife. Die Automatische Anrufverteilung erfolgt nach einer vorgegebenen Reihenfolge

Automatische Bildformat Auswahl - (Auto Wide) Automatische Auswahl der jeweils geeigneten Zoomfunktion, entweder für 4:3 Vollformat oder für 4:3 Letterbox-Übertragungen.

Automatische Erstinstallation - Feature an Fernsehempfängern (Auto Start Up Tuning). Für die Erstinstallation wird vom Fernsehgerät die automatische Programmierung aller verfügbaren Fernsehprogramme angeboten. Durch Beantwortung der Bildschirmabfrage mit "ja" wird der Vorgang gestartet. Wenn nicht, stehen dem Anwender die normalen Programmiermodi zu Verfügung.

Automatische Erstinstallaton - Feature an Videorecordern (Auto-, Easy Set Up). Für die Erstinstallation wird vom Videorecorder die automatische Programmierung aller verfügbaren Fernsehprogramme angeboten. Die automatische Erstinstallation übernimmt die komplette Einrichtung Ihres Videorecorders.

Automatische Konvergenzkorrektur - (Auto Convergence) Durch einfachen Tastendruck im Bedienfeld führt der Röhren-Rückprojektor eine automatische Konvergenzkorrektur durch. Für eine perfekte Bildqualität ohne störende Farbsäume.

Automatische Kopfreinigung - Reinigt bei jedem Einlegen einer Videocassette automatisch die Videoköpfe.

Automatische Programmidentifizierung - (Auto Label) Auto Label nutzt Zusatzinformationen im Videotext einzelner Sendeanstalten. Dort übertragene Identifikationslabel werden während der Programmierung automatisch für die Programmspeicherplatz-Identifikation genutzt.

Automatische Programm Installation - (Automatische Channel Installation/ACI) Sofern im Kabelnetz dieses Feature angeboten wird, kann Ihr Gerät die Speicherplatzbelegung vollautomatisch mit allen Senderkennungen durchführen.

Automatischer Rückruf - Komfortfunktion: Per Tastendruck fordert der Anrufer von einem besetzten Endgerät einen Rückruf an. Ist der gewünschte Teilnehmer nicht an seinem Platz oder kann das Gespräch nicht annehmen, wird er automatisch mit dem Anrufer verbunden, sobald er sein Telefon das nächste Mal benutzt.

Automatischer Senderspeicher - ACMS. Das Fernsehgerät sucht auf Knopfdruck alle Sender, die es empfangen kann. Diese Sender müssen dann jeweils nur noch abgespeichert werden. Geräte mit einer sogenannten ATS-Ausstattung speichern die empfangenen Programme auch automatisch ab, jedoch ohne eine gewünschte Programmreihenfolge. Diese muß dann nach einem Blick in die Gebrauchsanleitung selbst vorgenommen werden.

Automatischer Sendersuchlauf - (ATS) dient dazu, alle Sender zu finden und mit der Fernbedienung so zu programmieren, daß alle Programme am gewohnten Platz sind. Je nach TV-Gerät führen verschiedene Wege zur Programmbelegung: Geräte mit der erweiterten ATS-Euro-Plus-Ausstattung sortieren die Programme gleich nach Reihenfolge, beispielsweise ARD auf 1, ZDF auf 2. Trotz eingebauter Computertechnik sind die meisten Fernseher noch zu dumm, um Ihre Wünsche einfach umzusetzen. Je nach TV-Gerät führen verschiedene Wege zur Programmbelegung: Geräte mit der erweiterten ATS-Euro-Plus-Ausstattung sortieren die Programme gleich nach Reihenfolge, d.h. ARD auf 1, ZDF auf 2 usw.

Automatisches Abstimmsystem - Diese Speicherplatzprogrammierung ist verknüpft mit einer länderspezifischen Programmtabelle. Diese legt fest, in welcher landesspezifischen Reihenfolge die empfangenen Programme abgespeichert werden. Diese Sequenz ist nur als Hilfestellung zu sehen und kann vom Anwender individuell geändert werden.

Automatische Spurlagenregelung - (Auto Tracking) Videobänder geben nur Ihr Bestes, wenn der Videokopf einen optimalen Kontakt zur Videospur hat. Deshalb wird in einem mehrfach wiederholten Regelvorgang die beste Kopfposition zur aufgezeichneten Videospur ermittelt.

Automatisches Schnittsteuergerät - oder auch Editor genannt. Es erleichtert mit Hilfe von Zeitmarken den elektronischen MAZ-Schnitt. Komfortable Geräte sind mit einem Jog/Shuttle Rad für die Navigation der MAZ ausgestattet.

Automatische Wahlwiederholung - Leistungsmerkmal, z. B. bei Faxgeräten, bei denen bei Besetzt automatisch mehrere Anrufversuche erfolgen.

Automatische Worterkennung - Die automatische Worterkennung ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Texteingabe. Denn für jeden Buchstaben muss die jeweilige Taste nur einmal gedrückt werden. Währenddessen vergleicht das Handy die Eingabe mit einem integrierten Wörterbuch und "erkennt", was Sie schreiben wollen.

auto-pan - Funktion bei manchen Bildmischern, die bewirkt, daß ein Trickmuster mit zunehmender Größe (bei der Überblendung) automatisch zur Bildmitte bewegt wird.

Autorensystem - Ein Autorensystem ist ein Entwicklungswerkzeug für interaktive Anwendungen. Daten und Inhalte werden zusammengefügt und in ihrem Verhalten programmiert. Man unterscheidet seitenorientierte, zeitachsenorientierte, objektorientierte und struktogrammorientierte Autorensysteme.

Auto Repeat - Verfahren bei Plattenspielern und Kassettenrekordern zum pausenlosen Wiederholen der gesamten Darbietung

Auto-Retrain - Eine Funktionen neuerer Modems, die es ermöglicht, während einer laufenden Verbindung die Geschwindigkeit mit der Gegenstelle neu zu vereinbaren. Bei älteren Modems wird die Geschwindigkeit einmal beim Verbindungsaufbau festgelegt (das sind die Pfeiftöne während des Verbindungsaufbaus) und kann dann nicht mehr an veränderte Leitungsqualitäten angepaßt werden. Die Funktion wird über AT-Befehle am Modem aktiviert. (siehe auch Auto-Fallback/Auto-Fallforward)

autoreverse - englische Bezeichnung für eine Einrichtung an Tonbandgeräten, die beim Abspielen am Bandende die Laufrichtung des Tonbandes ändert und entsprechend die Aufnahme- und Wiedergabeköpfe umschaltet und damit die entsprechenden Tonspuren wechselt, um einen pausenlosen Abspielbetrieb zu ermöglichen. So kann die Maschine mit Autoreserve auf Non-Stop-Betrieb geschaltet werden

Auto Setup - Automatische Sender- und Uhrzeiteinstellung nach erfolgtem Strom- und Antennenanschluß.

Auto-Sizing - (One Touch Auto Adjustment) Automatische Größeneinstellung (Ein-Knopf-Einstellung) Ein spezieller Schaltkreis, der automatisch die bestmögliche Bildgröße und -position für das empfangene Videosignal einstellt. Das System braucht nicht neu konfiguriert werden, wenn der Benutzer Grafikkarte oder Computer wechselt. Ein Druck auf die Auto-Sizing Taste und es erfolgt eine automatische Anpassung unterschiedlicher Eingangssignale an die Bildschirmauflösung bzw. Matrix des Projektors.

Auto-Space-Funktion - Diese Funktion ermöglicht ein automatisches Einfügen von 3 Sekunden dauernden Leerstellen zwischen den Titeln. Dadurch wird sichergestellt, daß ein mit Titel-Suchfunktion (AMS) ausgestattetes Cassettendeck die Titelanfängen findet.

Auto Standby - Sollte der Fensehempfänger für einen Zeitraum von 15-20 Minuten kein Bildsignal mehr empfangen (Sendeschluß, Senderausfall), so schaltet das Gerät automatisch in den Standby-Betrieb.

Autostativ - dient zur Befestigung einer Kamera am Automobil; gibt es in verschiedenen Ausführungen für unterschiedliche Befestigungsorte

Auto-Stop - bei Tonband- und Cassettenrekordern besagt Auto-Stop, daß das Gerät automatisch bei Bandende abschaltet. Bei sogenanntem Full-Auto-Stop schaltet der Antrieb bei jeder evtuellen Störung und bei Bandriß ab

Auto Surround - Senderseitig lassen sich Surround TV-Programme über ein Steuersignal in der Zeile 23 kennzeichnen. Entsprechend ausgestattete Fernsehgeräte schalten bei dieser Kennung automatisch in den Surround Modus.

Auto-Termination - Bei elektronischen Geräten mit Durchschleifausgängen (loop-through) muß ein Abschluß am offenen Ausgang erfolgen, geschieht dies automatisch so spricht man von Auto-Termination.

Auto-Tracking - Damit wird die automatische Spurlagenkorrektur für die bestmögliche Wiedergabe von Videobändern bezeichnet. Sichtbar wird der Vorteil bei Videobändern, die auf einem anderen Camcordern oder Videorecordern bespielt wurden.

Auto Trans - (auto transition) Mischerfunktion für automatischen weichen Bildübergang (Auslösung mit der AUTO-TRANS-Taste).

Auto-Tuning-System deluxe - Programmiert das Fernsehgerät auf alle empfangbaren Sender einschliesslich Kennung.

auto white tracking - Automatischer Weißabgleich bei der Kamera.

AUX - Abkürzung für Auxiliary. An einen Verstärker mit AUX (Hilfsanschluß) kann z.B. ein zusätzliches Tonbandgerät oder einen Kristallsystem-Plattenspieler anschließen. Funktionsbereitschaft durch einfaches Umschalten auf der Frontblende

AUX BUS - Abkürzung für auxiliary bus. Hilfs-(Kreuz-)Schiene: separate Kreuzschiene, die nicht vom Mischer-Bedienpult, sondern von außen gesteuert wird.

Auxiliary - Bezeichnung für einen Ton-Verstärkereingang, kurz auch Aux genannt.

AV - Abkürzung für Audio-/Video. Beispielsweise in AV-Verstärker.

AV - Abkürzung für Audiovision

Aval - Begriff aus dem eCommerce. Wechselbürgschaft.

AV-Anschluß - Abkürzung für einen gemeinsamen Bild- und Ton-Anschluß; z.B. bei Videorecordern und Fernsehempfängern. Der Anschluß zum Austausch von (analogen) Video- und Audiodaten zwischen Videogeräten.

Avatar - Aus dem Sanskrit entlehnter Begriff, der ursprünglich die irdische Verkörperung (Inkarnation) einer Gottheit bedeutet. Online handelt es sich um den virtuellen Repräsentanten einer Person, z. B. ein menschenähnliches Icon, das in einem Chatroom eine Person repräsentiert oder auf einer Website als graphische Kontaktschaltfläche fungiert. Die Verkörperung des Teilnehmers in einem Online-Chat-System oder Online-Spiel. Während man bei den ersten Chat-Sytemen die Teilnehmer nur anhand der Buchstabenkolonnen auf dem Bildschirm sehen konnte, gibt es inzwischen virtuelle Welten, in denen der Teilnehmer als Avatar (Figur) herumlaufen kann, andere Avatare sehen und sprechen kann oder an Veranstaltungen in virtuellen Räumen teilnehmen. Beim ersten Besuch des Systems, wählt der Benutzer z.B. aus zur Verfügung stehenden Körperteilen aus, um sich seinen Avatar zu schaffen, den er durch die virtuelle Welt bewegt. Beispiele eines solchen Systems sind WorldsAway des Online-Anbieters Compuserve oder AlphaWorld von Worlds Inc. (http://www.worlds.net/alphaworld).

AVB - Begriff aus dem eCommerce. Abkürzung für Allgemeine Versicherungsbedingungen.

AV-Buchse - Abkürzung für einen AV-Anschluß, entweder als SCART oder RCA ausgeführt.

AV-Eingang/Ausgang - Anschluß am Videorecorder oder Fernseher um Ton-(Audio) und Bildsignal (Video) direkt zu übertragen, meist eine sogennante SCART Buchse.

AV-Festplatte - Optimierte SCSI-Festplatte zur Video- und Musikbearbeitung, die einen gleichmäßige Fluß der Daten und eine minimale Übertragungsgeschwindigkeit garantierte. Weiterhin wird im Gegensatz zu Standard-Festplatten keine Neujustierung des Schreib/Lesekopfes während der Übertragung vorgenommen.

AVI - Abkürzung für Audio/Visual Interleaved Data. Teil des RIFF-Formats von Microsoft zur Speicherung von komprimierten oder unkomprimierten Audio- und Video-Daten mit einer max. Farbtiefe von 24 bit. AVI ist ein Dateiformat für Video unter Windows (VfW), bei dem Audio- und Videodaten in abwechselnden Blöcken gespeichert werden (Interleave). Anders als bei Quicktime-Movies wird hier kein Plug-in benötigt. Aufgrund von Beschränkungen des Formats kann eine Videodatei nicht größer als 2 GB sein. Dieses Limit kann heutzutage umgangen werden, indem spezielle Software wie FastCap mehrere Dateien lückenlos hintereinander abspielt.

AVID - Hersteller von computergestützten Schnittsystemen auf Apple oder NT Basis. Synonym für non-lineares Editing.

AV-Kanal - Programmplatz des Fernsehers, der für die Wiedergabe von Videoaufnahmen vorgesehen ist

AVM - Abkürzung für Audiovisuelle Medien

AVR - Abkürzung für Automatische Verstärkungsregelung

<"avr">AVR - Abkürzung für Avid Video Resolution; Bezeichnung für die Kompressionsraten bei Avid-Videosystemen. AVR 1s-3s bedeuten offline Halbbild-Auflösung, AVR 24-27 und 70-77 on-line Ganzbild-Auflösung. AVR 77 entspricht 360 KB/Bild (PAL).

AV-Selector - Umschalteinrichtung, mit der unterschiedliche Audio- und Video-Ein- und Ausgänge angewählt werden können

AWGN - Abkürzung für Additive White Gaussian Noise

Azimutfehler - Spurfehler bei Magnetbandaufzeichnungen. Wenn der Tonkopf bei der Wiedergabe nicht exakt so eingestellt ist wie bei der Aufnahme, können die hohen Töne nicht abgetastet werden. Solche Azimutfehler lassen sich zumeist durch einen kleinen Dreh mit dem Schraubenzieher an der Azimutschraube ausgleichen. Allerdings können auch minderwertige Cassetten-Laufwerke und unpräzise Cassettengehäuse zu Azimutfehlern führen.

Azimuth - Azimut(winkel): bei Magnetbandaufzeichnung die Kopfspalt-Neigung, bezogen auf die Senkrechte zur Spurrichtung (bzw. zur Trommel-Rotation).

Azimuth - So wird der Positionswinkel (auch Längenwinkel) eines Satelliten genannt, der als östliche oder westliche Abweichung von der Südrichtung definiert wird. Siehe im Gegensatz dazu Elevation.

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